English Woman's Journal - Dem Henkelpott ganz nah: Paris ringt Arsenal nieder

Dem Henkelpott ganz nah: Paris ringt Arsenal nieder


Dem Henkelpott ganz nah: Paris ringt Arsenal nieder
Dem Henkelpott ganz nah: Paris ringt Arsenal nieder / Foto: Thomas SAMSON - AFP

Kein Spektakel, dafür gnadenlose Effizienz: Paris Saint-Germain hat durch ein überzeugendes 2:1 (1:0) gegen den FC Arsenal zum zweiten Mal das Finale der Champions League erreicht. Eine abgeklärte und souveräne Vorstellung genügte dem Team von Trainer Luis Enrique nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel, um verdient in das Endspiel am 31. Mai in München gegen Inter Mailand einzuziehen.

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Der Spanier Fabián Ruiz (27.) und der Ex-Dortmunder Achraf Hakimi (72.) trafen im ausverkauften Prinzenpark für Paris, das trotz der finanziellen Unterstützung aus Katar noch nie die Königsklasse gewonnen hat. Der Anschlusstreffer durch Bukayo Saka (76.) kam zu spät.

Bei der einzigen Pariser Finalteilnahme gab es 2020 eine Niederlage gegen Bayern München. Gegen Inter kommt es nun zu einer Premiere: Nie zuvor standen sich beide Klubs in einem Pflichtspiel gegenüber.

Einen Tag nach Inters spektakulärem 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen den FC Barcelona begann auch die Partie in Paris furios, weil Arsenal sofort aufs Tempo drückte. Der schon im Hinspiel starke PSG-Schlussmann Gianluigi Donnarumma stand mehrfach im Blickpunkt, bei einem Flachschuss von Martin Ödegaard (8.) zeigte der Italiener seine ganze Klasse.

Ohne Hinspiel-Torschütze Ousmane Dembélé, der nach muskulären Problemen zunächst auf der Bank saß, war von Paris wenig zu sehen - bis Chwitscha Kwarazchelia aus der Distanz den Pfosten traf (17.). Die Stimmung kochte nun über, die PSG-Ultras hatten ihre Mannschaft schon vor dem Stadion mit einem Feuerwerk heiß gemacht. Als Fabián Ruiz von der Strafraumgrenze mit links abzog und zur Führung traf, kannten die Fans kein Halten mehr.

In der Folge verwaltete PSG die Führung gekonnt, Arsenal ließ aber nicht locker. Das galt auch nach der Pause: Die Gäste suchten verzweifelt nach Lücken im kompakten Bollwerk des französischen Meisters, um zumindest den Ausgleich zu schaffen. Saka zwang Donnarumma zu einer weiteren Glanzparade (64.).

Wenig später dann der nächste Aufreger: Schiedsrichter Felix Zwayer ahndete nach Ansicht der TV-Bilder ein Handspiel von Myles Lewis-Skelly, Vitinha scheiterte nach aufreizend lässigem Anlauf aber an Arsenal-Schlussmann David Raya (69.). Hakimi machte es aus dem Spiel heraus mit einem Rechtsschuss besser, Saka verkürzte noch einmal - und hatte sogar das 2:2 auf dem Fuß (80.).

Im Finale kommt es somit zum ersten Pflichtspiel überhaupt zwischen Paris und Inter. Bislang sind beide Teams nur in Freundschaftsspielen aufeinander getroffen, das letzte gewann Inter im August 2023 in Tokio mit 2:1.

S.Smith--EWJ

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