English Woman's Journal - Müller hat Abschied "noch nicht ganz realisiert"

Müller hat Abschied "noch nicht ganz realisiert"


Müller hat Abschied "noch nicht ganz realisiert"
Müller hat Abschied "noch nicht ganz realisiert" / Foto: Alexandra BEIER - AFP

Für Thomas Müller fühlt sich die laufende Spielzeit trotz des nahenden Abschieds von Bayern München noch immer "wie eine normale Saison" an. "Ich habe schon immer genossen, einfach nur Fußball zu spielen", schreibt der 35-Jährige in seinem monatlichen Newsletter und gibt zu: "So ganz habe ich noch nicht realisiert, dass dies meine letzte Saison als Spieler des FC Bayern ist."

Textgröße ändern:

Müller verlässt die Bayern zum Saisonende nach 17 Jahren. "Bestimmt arbeitet es irgendwie schon in mir. Wo es offensichtlicher angekommen ist, ist bei den Fans. Der Zuspruch und die positive Energie, die ich in den Wochen seit der Verkündung spüre, ist enorm. Von Herzen ein riesiges Dankeschön. Das bedeutet mir sehr viel und fühlt sich ganz besonders an", so Müller.

Noch gelte sein Fokus aber dem Geschehen auf dem Platz - und dem Gewinn der Meisterschaft. "Ich werde sicher noch viele Worte zum Ende meiner Spielerlaufbahn beim FC Bayern und dem Anfang von etwas Neuem finden. Aber jetzt scheint noch nicht die Zeit dafür. Erst einmal werden wir am Samstag Meister. Pack ma's", so Müller.

Holt Bayern am Samstag (15.30 Uhr/Sky) einen Sieg bei RB Leipzig, wäre der 34. Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt. Doch auch ohne eigenen Erfolg könnten die Münchner feiern: Gewinnt Bayer Leverkusen am Sonntag nicht beim SC Freiburg, wäre Bayern so oder so nicht mehr einzuholen.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: