English Woman's Journal - Zverev verpasst Viertelfinale von Madrid

Zverev verpasst Viertelfinale von Madrid


Zverev verpasst Viertelfinale von Madrid
Zverev verpasst Viertelfinale von Madrid / Foto: THOMAS COEX - SID

Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid ein bitteres Déjà-vu erlebt. Der Weltranglistenzweite aus Hamburg unterlag im Achtelfinale wie im Vorjahr dem Argentinier Francisco Cerúndolo mit 5:7, 3:6 und verpasste die Runde der letzten acht in der spanischen Hauptstadt zum dritten Mal in Folge. Gegen den Sandplatzexperten Cerúndolo war es für Zverev die dritte Niederlage im dritten Spiel.

Textgröße ändern:

Nach seinem Triumph in München endete die Serie des topgesetzten Zverev bei sieben Siegen, in Madrid wollte der 28-Jährige eigentlich das nächste Topergebnis nachlegen. Nun bleibt Zverev vor den French Open (ab. 25. Mai), wo er sich die besten Chancen auf den lang ersehnten Grand-Slam-Titel ausrechnet, nur noch das Masters in Rom als Vorbereitung.

Dabei war das Feld in Madrid offen wie selten. Branchenführer Jannik Sinner (Italien) fehlt wegen seiner Dopingsperre, Carlos Alcaraz (Spanien) verletzt. Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic (Serbien) und Titelverteidiger Andrej Rublew (Russland) waren bereits ausgeschieden. Auf seinen dritten Titel in der "Caja Mágica" nach 2018 und 2021 muss Zverev weiter warten.

In einer Partie mit mäßigem Unterhaltungswert brachten beide Spieler ihre Aufschlagspiele zunächst recht problemlos durch, bis Zverev beim Stand von 5:6 plötzlich wackelte - und Cerúndolo seinen zweiten Break- und Satzball nutzte. Der Argentinier hatte Zverev in diesem Jahr bereits im Viertelfinale von Buenos Aires ausgeschaltet, und im zweiten Durchgang blieb der Weltranglisten-21. fokussiert. Zverev haderte wie in seiner Zweitrundenpartie gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit dem Hawk-Eye, wenig später kassierte er das Break zum 0:2 - und konnte die Wende nicht mehr einläuten.

D.W.Robertson--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: