English Woman's Journal - Eisbären souverän: Noch ein Sieg fehlt zum elften Titel

Eisbären souverän: Noch ein Sieg fehlt zum elften Titel


Eisbären souverän: Noch ein Sieg fehlt zum elften Titel
Eisbären souverän: Noch ein Sieg fehlt zum elften Titel / Foto: IMAGO/Maximilian Koch - IMAGO/Maximilian Koch/SID

Nach einer weiteren Demonstration ihrer Stärke können die Eisbären Berlin den Champagner für die nächste Jubiläumstitelfeier kalt stellen. Der Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich auch im vierten Play-off-Finale bei den Kölner Haien deutlich mit 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) durch und benötigt nur noch einen Sieg zum elften Triumph in der Klubgeschichte. Die Berliner könnten nach der 100. deutschen Eishockey-Meisterschaft 2021 bereits am Freitag (19.30 Uhr/MagentaSport) in eigener Halle auch den 30. Titel in der DEL-Historie gewinnen.

Textgröße ändern:

Zwei Tage nach dem 7:0-Spektakel in Spiel drei schossen Liam Kirk (10./57.), Marcel Noebels (16.), Manuel Wiederer (27.), Blaine Byron (39.), Ty Ronning (42.) und Eric Hördler (60.) vor 18.600 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena den kaum weniger beeindruckenden dritten Erfolg der Berliner in der Best-of-seven-Serie heraus. Play-off-Rekordtorjäger Leo Pföderl ging diesmal leer aus, aber Sturmkollege Ronning setzte seine Rekordserie fort und punktete auch im 27. Spiel in Folge. Wie groß die Berliner Dominanz ist, zeigt das Torverhältnis von 18:3 nach vier Finalspielen.

Beim Titelverteidiger fehlte weiter Kapitän Kai Wissmann mit seiner Handverletzung, der Abwehrspieler wird voraussichtlich auch für die WM ausfallen. Nach vier Spielen Sperre kehrte dagegen Stürmer Zach Boychuk zurück. Die Haie begannen konzentrierter und aggressiver als am Montag, überstanden auch das erste Berliner Powerplay schadlos. "Wir wollen die Stimmung mitnehmen. Die Fans werden uns ordentlich nach vorne pushen", hatte Verteidiger Jan Luca Sennhenn vor dem ersten Bully bei MagentaSport gemacht.

Doch schon zur Hälfte des ersten Drittels machten die Eisbären einen Strich durch die Kölner Rechnung: Kirk nutzte einen Abwehrfehler zur Führung. Als Noebels eine sehenswerte Kombination über Lean Bergmann und Byron zum 2:0 abschloss, waren nur noch die Eisbären-Fans in der größten Eishockey-Arena Europas zu hören. Das dritte Tor fiel wie im Training: Noebels und Boychuk spielten Wiederer frei, der nur noch den Schläger in den scharfen Pass halten musste.

Die Haie wirkten jetzt ähnlich überfordert wie zwei Tage zuvor. Berlin spielte sich immer häufiger im Angriffsdrittel fest und kombinierte fast nach Belieben. Dennoch hatte plötzlich Juhani Tyrväinen die Riesenchance für Köln, scheiterte aber an Torhüter Jake Hildebrand (35.). Byron sorgte wenig später für die Entscheidung. Am Ende wurde es wieder deutlich, nach Kirks 6:0 suchten bereits einige Haie-Fans das Weite.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: