English Woman's Journal - Schult über Fußball-Mamas: "Immer noch nicht Normalität"

Schult über Fußball-Mamas: "Immer noch nicht Normalität"


Schult über Fußball-Mamas: "Immer noch nicht Normalität"
Schult über Fußball-Mamas: "Immer noch nicht Normalität" / Foto: RONNY HARTMANN - SID

Die ehemalige Nationaltorhüterin Almuth Schult hat den Umgang mit Müttern im europäischen Profifußball kritisiert. "Ich habe das Gefühl, dass es in Europa immer noch nicht Normalität ist, als Fußballerin Kinder zu haben. Ob das Klubs zugeben oder nicht, aber das ist einfach mein subjektiver Eindruck", sagte Schult im kicker-Interview.

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Nach ihrem Engagement bei Kansas City Current in der US-Profiliga NWSL im vergangenen Jahr hatte die 34-Jährige geplant, ihre Laufbahn fortzusetzen. "Ein, zwei Jahre auf höchstem Niveau wären noch drin gewesen, aber es hat mich kein Top-Klub mehr verpflichten wollen", erklärte die Olympiasiegerin von 2016, die Ende März ihre aktive Laufbahn beendet hatte und im Oktober ihr viertes Kind erwartet. Dass sie Mutter ist, sei aus ihrer Sicht "der Hauptgrund" gewesen, "warum Gespräche gescheitert sind".

Sie habe Angebote von Spitzenvereinen bekommen, "die mich als Nummer drei holen wollten." Ein offener Konkurrenzkampf sei so nicht gegeben gewesen. Aus ihrer Erfahrung befürchteten Vereine "Widrigkeiten und Schwierigkeiten" mit Müttern, sagte Schult und erklärte: "Meine Karriere wäre in den letzten Jahren vermutlich anders verlaufen, wenn ich die gleiche Unterstützung wie zuletzt in den USA bekommen hätte."

Dennoch empfinde sie "sehr viel Stolz" nach ihrem Karriereende, auch mit Blick auf ihren Nachwuchs: "Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass zum Beispiel meine beiden Großen mich noch bewusst haben spielen sehen."

L.McKay--EWJ

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