English Woman's Journal - Kompany: "Die Vergangenheit ändern kannst du nicht"

Kompany: "Die Vergangenheit ändern kannst du nicht"


Kompany: "Die Vergangenheit ändern kannst du nicht"
Kompany: "Die Vergangenheit ändern kannst du nicht" / Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul - IMAGO/Jenni Maul/SID

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat nach dem bitteren Aus im Viertelfinale der Champions League den Blick sofort wieder nach vorne gerichtet. "Es ist das Beste, dass wir wieder ganz schnell spielen. Für uns hat jetzt absolute Priorität, was wir gegen Heidenheim machen", sagte er vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Heidenheim: "Wir haben Bock zu kämpfen und Gründe, motiviert zu sein."

Textgröße ändern:

Für den deutschen Rekordmeister platzte gegen Inter Mailand der Traum vom "Titel dahoam". Man müsse damit "umgehen wie mit jedem Rückschlag im Leben. Die Vergangenheit verändern kannst du nicht. Aber wir können in den nächsten Spielen zeigen, wie gut wir sind und was wir vorhaben", ergänzte der 39-Jährige. Er habe ohnehin "nicht dieses Talent, sich runterziehen zu lassen. Ich bin von Natur aus immer sehr motiviert."

Die Bayern haben in dieser Saison nur noch die Möglichkeit, die Meisterschaft zu holen. Ob dies den Druck erhöhe? "Nein, es ist nicht weniger oder mehr Druck. Das ist die größte Konstanz in diesem Verein. Damit musst du umgehen können", sagte Kompany am Freitag.

Auch Sportdirektor Christoph Freund ist von einer Reaktion überzeugt. Er glaube, dass sich die Mannschaft "da jetzt nicht wirklich runterziehen lässt. Es kann auch etwas bewirken." Zwar habe man das große Ziel in der Königsklasse verpasst. Trotzdem, so Freund, "befindet sich die Mannschaft auf einem sehr, sehr guten Weg. Das stimmt uns sehr, sehr positiv, dass daraus auch etwas entstehen kann." Entscheidend sei nun, "dass wir richtig gut weiterarbeiten. Dann werden auch die Titel kommen. Davon bin ich einfach total überzeugt."

Nach wie vor offen ist die Rückkehr von Kapitän Manuel Neuer. "Da müssen wir schauen, eine Wadenverletzung ist immer sensibel. Er trainiert noch nicht mit der Mannschaft", sagte Kompany. Verzichten muss der Trainer weiterhin auf die verletzten Jamal Musiala, Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Hiroki Ito.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: