English Woman's Journal - "Müssen es besser machen": Real trauert, Arsenal feiert

"Müssen es besser machen": Real trauert, Arsenal feiert


"Müssen es besser machen": Real trauert, Arsenal feiert
"Müssen es besser machen": Real trauert, Arsenal feiert / Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU - SID

Nach dem krachenden Aus in der Königsklasse stand den sonst so erfolgsverwöhnten Stars von Real Madrid die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. "Wir haben gegen ein überlegenes Arsenal verloren und das müssen wir akzeptieren", sagte Torwart Thibaut Courtois bei Movistar im Anschluss an das 1:2 (0:0) im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen die Gunners: "Wir müssen genau analysieren, was wir besser machen können."

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Hatte der Titelverteidiger vor dem Duell im Bernabéu noch von der "Remontada", dem großen Comeback geträumt, kam während der 90 Minuten nie wirklich das Gefühl einer großen Aufholjagd auf. "Dieses Madrid ist nicht in der Stimmung für Wunder", titelte entsprechend die Marca. "Am Anfang haben wir für Gefahr gesorgt, die Fans haben uns angetrieben, aber Arsenal ist ein Team, das gut verteidigt, organisiert ist", sagte Courtois.

Vor allem der Belgier, der in der 13. Minute einen schwachen Elfmeter von Bukayo Saka pariert hatte, war mit der Spielweise seiner Mannschaft unzufrieden. "Wir sind ein Team", sagte Courtois: "Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass wir zu individuell spielen. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir es besser machen."

Bei den Gästen von der Insel, die dank der Treffer von Saka (65.) und Gabriel Martinelli (90.+3) auch das Rückspiel gewannen, herrschte derweil die große Euphorie. "Es ist ein ganz besonderer Abend für diesen Verein, eins historischer Abend für diesen Verein", jubelte Mittelfeldmotor Declan Rice, der Arsenal mit seinem Freistoß-Doppelpack beim 3:0-Hinspielerfolg auf Kurs Halbfinale gebracht hatte, bei TNT Sports: "Wir haben ein Ziel in diesem Wettbewerb, wir wollen gegen die besten Teams spielen und wir wollen diesen Wettbewerb gewinnen."

Im Rückspiel ließen die Gunners nichts anbrennen, auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Vinicius Junior (67.) blieb die Mannschaft von Teammanager Mikel Arteta cool. "Es wurde viel darüber geredet, dass sie zurückkommen würden, weil sie es schon so oft geschafft haben, aber wir hatten so viel Vertrauen und Zuversicht aus dem Hinspiel, dass wir hierher kommen und das Spiel gewinnen könnten", sagte der englische Nationalspieler: "Wir wussten, dass wir leiden würden, aber wir wussten auch, dass wir gewinnen würden. Was für ein Abend für den Verein!"

K.Marshall--EWJ

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