English Woman's Journal - Keine "Remontada": Real scheitert an Arsenal

Keine "Remontada": Real scheitert an Arsenal


Keine "Remontada": Real scheitert an Arsenal
Keine "Remontada": Real scheitert an Arsenal / Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU - SID

Keine "Remontada", kein "Wunder im Bernabéu": Titelverteidiger Real Madrid hat den Einzug in das Halbfinale der Champions League deutlich verpasst. Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel beim FC Arsenal verloren die Königlichen auch im Rückspiel gegen die Londoner mit 1:2 (0:0). Damit scheiterte Real erstmals seit der Saison 2019/20 vor der Vorschlussrunde.

Textgröße ändern:

Der englische Nationalspieler Bukayo Saka, der in der ersten Halbzeit einen Foulelfmeter kläglich vergab (13.), brachte die Gäste in Führung (65.). Vinicius Junior (67.) besorgte den Ausgleich für Real, das in der Schlussphase ohne den angeschlagenen Superstar Kylian Mbappé spielen musste. Gabriel Martinelli (90.+3) sicherte Arsenal den Auswärtssieg.

Während die Königlichen die Koffer packen müssen, träumen die Gunners jetzt mehr denn je vom erstmaligen Gewinn des Henkelpotts. Zuletzt hatte Arsenal, das nun auf den französischen Meister Paris Saint-Germain trifft, vor 16 Jahren das Halbfinale erreicht.

"Remontada - ich habe es in dieser Woche etwa eine Million Mal gehört, ich habe eine Million Videos im Internet gesehen", hatte Reals Jude Bellingham im Vorfeld des Rückspiels betont: "Es ist eine Nacht, die wie geschaffen ist für Real Madrid, eine Nacht, mit der die Menschen in diesem Teil der Welt vertraut sind."

Auf dem Feld begannen die Königlichen dann mit viel Power, bereits in der dritten Minute lag der Ball im Tor der Gäste - doch Mbappé hatte im Abseits gestanden. Arsenal ließ sich aber nicht verunsichern, suchte selbst den Weg nach vorne. Nach einem Foul an Mikel Merino zeigte Schiedsrichter François Letexier dann nach VAR-Einsatz auf den Punkt. Doch den arroganten Chip von Saka hielt Real-Keeper Thibaut Courtois, das Bernabéu bebte.

Wenig später gab Letexier dann Foulelfmeter für Real, Declan Rice, Arsenals Freistoß-Held aus dem Hinspiel, hatte Mbappé zu Fall gebracht. Nach VAR-Prüfung wurde diese schmeichelhafte Entscheidung aber zurückgenommen.

Den Führungstreffer für Arsenal durch Saka konterte Vinicius Junior nur zwei Minuten später. Der große Sturmlauf von Real blieb aber im zweiten Durchgang aus, auch weil Mbappé verletzt ausgewechselt werden musste (75.).

D.Findlay--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: