English Woman's Journal - Klinsmann: Halbfinal-Einzug für Bayern "absolut machbar"

Klinsmann: Halbfinal-Einzug für Bayern "absolut machbar"


Klinsmann: Halbfinal-Einzug für Bayern "absolut machbar"
Klinsmann: Halbfinal-Einzug für Bayern "absolut machbar" / Foto: GIUSEPPE CACACE - SID

Jürgen Klinsmann kann sich trotz der Hinspiel-Niederlage gegen Inter Mailand ein Weiterkommen von Bayern München in der Champions League vorstellen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister "kann es noch umdrehen. Das ist absolut machbar", sagte der 60-Jährige bei "Heute im Stadion" auf dem Radiosender Bayern 1. Die Münchner laufen am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) im Viertelfinal-Rückspiel einem 1:2 vom vergangenen Dienstag hinterher.

Textgröße ändern:

Klinsmann bezeichnete das Duell der beiden Vereine, für die er in seiner aktiven Karriere selbst aufgelaufen war, als "eigentlich ein vorgezogenes Endspiel". Inter sei "ein bisschen favorisiert". Für die Münchner werde es "nicht einfach, weil die Italiener richtig gut verteidigen. Und das werden sie tun, aus einer starken, kompakten Abwehr raus spielen. Sie werden nicht alles riskieren", blickte der frühere Nationalspieler und Bundestrainer voraus.

Im Hinspiel hatte FCB-Ikone Thomas Müller zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt. Er sei noch immer ein Spieler, "der den Unterschied ausmachen kann", sagte Klinsmann über den 35-Jährigen, der die Bayern im Sommer verlassen wird.

Der Wahl-Amerikaner Klinsmann wünschte sich aus der Ferne, dass Müller "noch ein paar Jahre weiterkickt und Spaß hat". Vielleicht ja auch in den USA: "Wir aus amerikanischer Sicht würden uns wünschen, dass er sich die MLS mal anschaut", sagte der frühere Stürmer über ein mögliches "Abenteuer" des Rekordspielers von Bayern München.

Klinsmann hatte Müller in seiner Zeit als FCB-Coach im Jahr 2008 zu seinem Bundesliga-Debüt verholfen. Zuletzt arbeitete er als Nationaltrainer von Südkorea.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: