English Woman's Journal - Langer zum Auftakt mit 74er-Runde - Jäger verspielt Top-Start

Langer zum Auftakt mit 74er-Runde - Jäger verspielt Top-Start


Langer zum Auftakt mit 74er-Runde - Jäger verspielt Top-Start
Langer zum Auftakt mit 74er-Runde - Jäger verspielt Top-Start / Foto: RICHARD HEATHCOTE - SID

Bernhard Langer steckte den Ball in die rechte Hosentasche, zog die Schirmmütze vom Kopf und blieb zumindest äußerlich ganz cool. Seine letzte erste Runde beim US Masters hatte die deutsche Golf-Ikone mit einem sauberen Put souverän zu Ende gebracht. Eine solide 74 stand am Ende des ersten Tages auf dem Scoreboard an der berühmten Magnolia Lane, zwei Schläge über dem Platzstandard waren ein achtbares Ergebnis für den 67-Jährigen.

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Den Grundstein hatte Langer zu Beginn gelegt. Bis zur Rundenhalbzeit spielte er achtmal Par sowie einen Birdie an der 3. Auf dem Rückweg ins Klubhaus fiel der Routinier jedoch leicht zurück. An den Löchern 12, 13 und 17 kassierte Langer jeweils Bogeys.

Langer schlägt in diesem Jahr zum 41. und letzten Mal in Augusta ab. Seinen Abschied hatte er eigentlich bereits für 2024 geplant, eine Verletzung verhinderte damals jedoch seine Teilnahme. Langer ist Turniersieger der Jahre 1985 und 1993 und besitzt ein lebenslanges Startrecht beim US Masters.

Stephan Jäger ist soweit noch lange nicht. Der 35-Jährige aus München, in diesem Jahr neben Langer der zweite deutsche Starter, erwischte zunächst einen Traumstart. Jäger begann seine zweite Masters-Teilnahme auf den "Out Nine" mit fünfmal Par und vier Birdies an der 2, 4, 7 und 9. Er lag damit nach neun von 18 Löchern vier Schläge unter dem Platzstandard.

Ein Doppel-Bogey an der 13 (Par 5) sowie Bogeys an der 14 und 17 warfen Jäger dann aber zurück. Das Klubhaus erreichte er mit 72 Schlägen. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Steigerung. Bei seinem Debüt war Jäger nach zwei Runden und insgesamt 154 Schlägen (74+80) am Cut gescheitert.

Sollte dies auf der zweiten Runde am Freitag Langer passieren, dürfte es deutlich emotionaler als zum Auftakt zugehen. "Spätestens auf dem letzten Loch wird es mich umhauen. Hoffentlich kann ich mich bis dahin kontrollierten - aber dafür gibt es keine Garantie", hatte Langer im Vorfeld gesagt.

Das Turnier findet bis Sonntag zum 89. Mal statt und ist mit 20 Millionen Dollar Preisgeld dotiert. Titelverteidiger ist Scottie Scheffler aus den USA.

St.Ch.Russell--EWJ

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