English Woman's Journal - Auf dem Weg zur Heim-WM: DHB-Frauen verlieren gegen Dänemark

Auf dem Weg zur Heim-WM: DHB-Frauen verlieren gegen Dänemark


Auf dem Weg zur Heim-WM: DHB-Frauen verlieren gegen Dänemark
Auf dem Weg zur Heim-WM: DHB-Frauen verlieren gegen Dänemark / Foto: IMAGO/Felix Schlikis - IMAGO/Felix Schlikis/SID

Furios gespielt, unglücklich verloren: Deutschlands Handball-Frauen haben beim ersten von zwei Länderspielen gegen Vize-Europameister Dänemark eine knappe Niederlage kassiert. Trotz einer über weite Strecken starken Vorstellung unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch dem Topteam am Ende mit 31:33 (13:12) und verpasste den ersten Sieg gegen die Däninnen seit 2019 knapp. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff führte das deutsche Team (27:26), ehe der Olympiadritte noch vorbei zog.

Textgröße ändern:

Viola Leuchter und Xenia Smits und waren mit sechs beziehungsweise fünf Treffern die besten deutschen Werferinnen. Eine starke Vorstellung vor 3525 Zuschauern in Hamburg bot zudem Rückkehrerin Emily Bölk. Die Ex-Kapitänin, die nach einer vorübergehenden Ausbootung für die Frankreich-Testspiele (25:28 und 29:30) wieder zurückgekehrt ist, kam nach 20 Minuten von der Bank und erzielte vier Tore.

Der zweite Vergleich mit dem Olympiadritten ist für Samstag (13.30 Uhr/DF1) im dänischen Aabenraa angesetzt. Der hochkarätige Länderspiel-Doppelpack gilt als weiterer Testlauf für die Weltmeisterschaft in siebeneinhalb Monaten im eigenen Land (26. November bis 14. Dezember).

"Die Däninnen gehören seit Jahren zu den absoluten Top-Mannschaften in der Welt. Genau solche Spiele brauchen wir in der Vorbereitung auf die Heim-WM", hatte Gaugisch vor dem Spiel betont - und sah am Mittwochabend dann eine hoch motivierte deutsche Mannschaft in einem hart umkämpften Spiel. Die Führung wechselte ständig, bis in die Schlussphase hinein konnte sich kein Team absetzen. Doch in der Crunchtime agierte Dänemark dann cleverer.

Zunächst ohne Bölk aber mit ganz viel Einsatzwillen startete die DHB-Auswahl. Zwar dauerte es über vier Minuten, ehe die Gastgeberinnen erstmals trafen. Doch vor allem in der Defensive langten Smits und ihre Mitspielerinnen voll zu. Und wenn doch Bälle Richtung Tor kamen, stand da ja noch Keeperin Filter, die mit zwölf Paraden inklusive zwei gehaltener Siebenmeter allein im ersten Durchgang eine Glanzleistung bot.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs gingen die DHB-Frauen dann erstmals mit zwei Toren (14:12) in Führung. Dänemark ließ sich aber nicht abschütteln und ging seinerseits wieder in Führung (19:18). In der Schlussphase fehlte dem deutschen Team aber die Power.

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: