English Woman's Journal - BVB-Schwur für "Schlotti" - Kovac will "Schwächen nutzen"

BVB-Schwur für "Schlotti" - Kovac will "Schwächen nutzen"


BVB-Schwur für "Schlotti" - Kovac will "Schwächen nutzen"
BVB-Schwur für "Schlotti" - Kovac will "Schwächen nutzen" / Foto: RONNY HARTMANN - SID

Siegen für "Schlotti" - Borussia Dortmund will beim FC Barcelona am Abend (21.00 Uhr/DAZN) auch für den verletzten Nico Schlotterbeck kämpfen. "Natürlich haben wir sehr traurig reagiert", sagte Waldemar Anton vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League auf dem alten Olympiaberg Montjuic: "Jeder, der Schlotti kennt, weiß, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Wir wollen für ihn ein gutes Ergebnis erzielen."

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Wilde Dinge will Anton dabei allerdings nicht veranstalten, er will im Tunnel bleiben und in der Abwehr sein Ding durchziehen. "Meine Rolle verändert sich nicht. Ich bleibe einfach so, wie ich bin", sagte er. "Die Jungs, die hintendran waren, übernehmen jetzt ein bisschen mehr Verantwortung. Wir müssen alle an einem Strang ziehen."

Gegen Lamine Yamal, Pedri, Gavi, Raphinha oder Robert Lewandowski dürfte das nicht so einfach werden. "Uns ist bewusst, was für eine Offensivpower da auf uns zukommt", sagte Trainer Niko Kovac. "Wir müssen das gut verteidigen, diszipliniert." Das Videostudium habe ihm wichtige Erkenntnisse geliefert: "Wir haben das sehr gut vorbereitet. Wir wissen, wo ihre Stärken sind - und das sind verdammt viele. Aber sie haben auch Schwächen, die wollen wir nutzen."

Eine bittere Schwächung für den BVB ist Schlotterbecks Meniskusriss. Der zuletzt unverzichtbare Nationalverteidiger fällt sechs Monate lang aus. Er verpasst damit nicht nur Hin- und Rückspiel (15. April) gegen Barcelona, sondern auch den Rest der Saison, das Final Four der Nations League mit der Nationalmannschaft im Juni und die Klub-WM in den USA.

"Er ist sehr geknickt, zurückgezogen und auch sehr nachdenklich", berichtete Kovac, er hatte Schlotterbeck vor dessen Operation besucht. Sein Spieler solle es ruhig angehen, "lieber einen Tag oder Monat mehr Pause als einen Monat zu wenig" machen, betonte Kovac. Er habe Schlotterbeck das auch vorgerechnet: Er werde bestimmt noch zehn Jahre spielen, das seien 120 Monate. Warum also für einen davon etwas riskieren?

P.Smid--EWJ

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