English Woman's Journal - Stuttgart beendet Bundesliga-Durststrecke - Bochum in Not

Stuttgart beendet Bundesliga-Durststrecke - Bochum in Not


Stuttgart beendet Bundesliga-Durststrecke - Bochum in Not
Stuttgart beendet Bundesliga-Durststrecke - Bochum in Not / Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Frank Zeising - www.imago-images.de/SID

Nach dem Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart auch seine Durststrecke in der Bundesliga beendet - und dem VfL Bochum einen schweren Schlag versetzt. Drei Tage nach dem 3:1 im Halbfinale gegen RB Leipzig setzte sich der Vizemeister souverän mit 4:0 (2:0) im Ruhrstadion durch und verbuchte den ersten Dreier nach sechs erfolglosen Ligaspielen.

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Für die schwachen Bochumer wird es im Abstiegskampf wieder prekärer: Nach vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen droht der Aufschwung unter Trainer Dieter Hecking zu verpuffen. Die Heimstärke des VfL gehört nach nur einem Sieg in den vergangenen sechs Partien mehr und mehr der Vergangenheit an.

Jeff Chabot (8.) und Ermedin Demirovic (11.) sorgten schon früh für eine beruhigende Gästeführung. Demirovic entschied bereits kurz nach der Halbzeit mit seinem zwölften Saisontor (48.) das weitgehend einseitige Spiel und legte noch seinen dritten Treffer nach (85.).

VfB-Coach Sebastian Hoeneß hatte nach dem Pokalerfolg mehr als die halbe Mannschaft umgestellt - nicht ganz freiwillig, weil mit Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt und Amen Al-Dakhil gleich drei Spieler gesperrt waren. Hecking wechselte gegenüber dem 1:3 bei Bayer Leverkusen nur einmal: Im Sturm ersetzte Myron Boadu Georgios Masouras.

Hoeneß hatte nach dem Finaleinzug seine "Hoffnung auf einen Energieschub" geäußert, er wollte "den Schwung mitnehmen und eine Serie starten". Der VfB begann tatsächlich mit Energie und Schwung und erwischte die Bochumer Abwehr ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß. So auch beim Führungstor, als Atakan Karazor einen Eckball per Kopf auf Chabot zurücklegte, der gleich die erste Chance nutzte. Beim 2:0 reichte ein kluger Pass von Karazor auf Demirovic, um die Innenverteidigung zu überrumpeln.

Und der VfL? Sichtlich geschockt, wirkten die Gastgeber schon früh ratlos, selbst über die Zweikämpfe kamen sie nicht ins Spiel. Ein Kopfball von Felix Passlack über das Tor war der erste Annäherungsversuch (23.). Torjäger Boadu hing völlig in der Luft. Stuttgart kontrollierte Ball und Gegner, kombinierte weitgehend ungestört - und hatte Pech mit einem Pfostenschuss von Fabian Rieder (30.). Pfiffe begleiteten die Bochumer in die Halbzeitpause.

Statt mit einem Aufbäumen des VfL begann die zweite Hälfte mit der Entscheidung: Eine Hereingabe von Ramon Hendriks drückte Demirovic über die Linie. Auch die Umstellung auf Viererkette machte Bochums Abwehr nicht stabiler. Zahlreiche Zuschauer strömten schon zu den Ausgängen und verpassten ein weiteres Tor der Gäste.

F.McKenzie--EWJ

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