English Woman's Journal - Wimbledon: Djokovic nennt Startverbot "verrückt"

Wimbledon: Djokovic nennt Startverbot "verrückt"


Wimbledon: Djokovic nennt Startverbot "verrückt"
Wimbledon: Djokovic nennt Startverbot "verrückt" / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - SID

Superstar Novak Djokovic hat das Startverbot für russische und belarussische Tennisprofis beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon kritisiert. "Ich werde immer gegen Krieg sein, ich selbst bin ein Kind des Krieges", sagte der Serbe beim ATP-Turnier in Belgrad: "Aber ich bin gegen die Entscheidung der Organisatoren von Wimbledon. Ich halte das für verrückt."

Textgröße ändern:

Die Spielerinnen und Spieler hätten "nichts mit dem Krieg zu tun", sagte der 34-Jährige: "Wenn sich Politik mit Sport vermischt, gibt es kein gutes Ergebnis."

Am Mittwoch hatten die Wimbledon-Bosse verkündet, dass russische und belarussische Sportler nicht am wichtigsten Grand-Slam-Turniers des Jahres teilnehmen dürfen - als Reaktion auf den Angriffskrieg in der Ukraine.

Die Spielervereinigungen ATP und WTA werteten die Entscheidung ähnlich wie Djokovic. Der Krieg sei "aufs Schärfste" zu verurteilen, Tennisprofis aus den betroffenen Ländern aber nicht pauschal auszuschließen.

K.Marshall--EWJ

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino

Im Machtkampf beim Fußball-Weltverband FIFA erhöht auch FairSquare den Druck auf Präsident Gianni Infantino. Die Organisation hat eine erneute Beschwerde gegen den Schweizer bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht. Die Kommission müsse "nicht nur handeln, sondern auch erkennbar mit der gebotenen Eile, Transparenz und Sorgfalt vorgehen", zitiert die Sportschau aus dem Schreiben.

Nachtschwärmer Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale

Alexander Zverev kommt bei den US Open immer besser in Fahrt - und einem Traumfinale gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz beharrlich näher. Der erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier an Position eins gesetzte Hamburger ließ dem Italiener Luciano Darderi, immerhin die Nummer 22 der Welt, im Achtelfinale mit 6:2, 6:2, 7:6 (7:3) keine echte Chance und steht zum fünften Mal in New York in der Runde der besten acht.

Matthäus: Bayern Mitfavorit auf Champions-League-Titel

Der deutsche Fußball-Meister Bayern München gehört vor der am Dienstag beginnenden Champions-League-Saison für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zum engsten Kreis der Titelanwärter in der Königsklasse. In seiner Sky-Kolumne nannte der ehemalige Bayern-Kapitän zusammen mit seinem Ex-Klub auch den Londoner Vorjahresfinalisten FC Arsenal, Spaniens Meister FC Barcelona und Rekordsieger Real Madrid sowie Titelverteidiger Paris Saint-Germain als Favoriten.

Geiselsöder glänzt: Gala gegen Mali, Küsschen für Fiebich

Erst empfing Luisa Geiselsöder den Pokal für die "Spielerin des Spiels" aus den Händen von Weltmeisterkapitän Dennis Schröder, dann lief Deutschlands Basketball-Nationalspielerin in die Arme ihrer Teamkolleginnen – und für ihre gute Freundin Leonie Fiebich gab es gar einen dicken Kuss auf die Wange.

Textgröße ändern: