English Woman's Journal - "Kann nur danke sagen": Glück im Unglück für Bagnaia

"Kann nur danke sagen": Glück im Unglück für Bagnaia


"Kann nur danke sagen": Glück im Unglück für Bagnaia
"Kann nur danke sagen": Glück im Unglück für Bagnaia / Foto: LLUIS GENE - SID

Am Ende eines dramatischen Tages in Barcelona streckte Francesco Bagnaia den rechten Daumen nach oben. "Heute kann ich nur danke sagen", schrieb der amtierende MotoGP-Weltmeister nach dem Grand Prix von Katalonien in den Sozialen Medien unter ein Bild, das den Italiener sitzend auf einem Krankenhausbett zeigt.

Textgröße ändern:

Nur wenige Stunde zuvor hatte wohl kaum eine Person am Circuit de Barcelona-Catalunya einen solch glimpflichen Ausgang für möglich gehalten. In Führung liegend war "Pecco" Bagnaia auf den Asphalt gestürzt, der Südafrikaner Brad Binder konnte nicht mehr ausweichen und fuhr im Bereich der Oberschenkel und Schienbeine über den WM-Führenden.

Dementsprechend emotional reagierte Binder nach dem Rennen. "Das ist der schlimmste Albtraum eines jeden Fahrers", sagte der KTM-Pilot: "Jemanden dort zu sehen ist beängstigend, aber derjenige zu sein, der ihn trifft, ist ehrlich gesagt noch viel schlimmer." Aber Glück im Unglück: Bagnaia erlitt laut seinem Ducati-Team "mehrere Prellungen", aber "keine Brüche". Ein Start am nächsten Wochenende in San Marino? Möglich.

Nach dem Bagnaia-Schock geriet der Erfolg von Local Hero Aleix Espargaro (Aprilia) schon fast in Vergessenheit - auch der Gewinner hatte nur den Italiener im Kopf. "Dieser Sieg ist für 'Pecco'", sagte der 34-Jährige, der mit dem jeweiligen Triumph im Sprint- sowie dem Hauptrennen ein perfektes Wochenende in der Heimat erlebte: "Ich fuhr ja direkt hinter ihm und war wirklich sehr besorgt. Ich musste mich dann im Kopf neu programmieren."

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: