English Woman's Journal - "Sport ist Mehrwert": DOSB kämpft gegen geplante Kürzungen

"Sport ist Mehrwert": DOSB kämpft gegen geplante Kürzungen


"Sport ist Mehrwert": DOSB kämpft gegen geplante Kürzungen
"Sport ist Mehrwert": DOSB kämpft gegen geplante Kürzungen / Foto: IMAGO/Gerhard Koenig - IMAGO/Gerhard Koenig/SID

Der Deutsche Olympische Sportbund will die Gesellschaft verstärkt auf die geplanten Mittelkürzungen des Bundes für den Sport aufmerksam machen. Am Dienstag starteten der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen die Kampagne "Sport ist Mehrwert". Der kommunikative Fokus soll dabei auf den Sozialen Medien liegen, mit mehreren Motiven sollen die negativen Konsequenzen von Sparmaßnahmen für den Sport und die Gesellschaft aufgezeigt werden.

Textgröße ändern:

"Der Sport leistet einen unverzichtbaren Mehrwert für unsere Gesellschaft", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert. Dem Sport für das Olympiajahr 2024 die Mittel kürzen zu wollen, sende "das völlig falsche Signal" an Athleten, Trainer und Unterstützer.

Weikert verwies auf die positiven Effekte des Sports. Vereine und Verbände würden "mit einem im Verhältnis zum Gesamthaushalt äußerst kleinen öffentlichen Invest ein Vielfaches an positiven Wirkungen für unsere Gesellschaft" generieren, so der DOSB-Präsident.

Im Haushalt für das Jahr 2024 ist eine Kürzung für den Sport um 27 Millionen Euro von 303 auf 276 Millionen vorgesehen. Über den gesamten Haushalt entscheidet der Bundestag zum Abschluss der Haushaltswoche am 1. Dezember. Bis dahin sind jedoch noch Änderungen möglich. Die Grundtendenz gilt aber als klar.

Von Einsparungen betroffen wären unter anderem die Finanzierung von "wichtigen Trainingsmaßnahmen" von Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen Paris 2024, beklagt der DOSB. Der Dachverband verwies auch auf die ausgebliebene Gehaltsanpassung für Trainer seit 2015, weswegen viel Personal ins Ausland abgewandert ist.

Hinzu kämen "drastische Kürzungen" in Höhe von 20 Prozent für das Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) sowie das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES), die für Sportverbände und Athleten "wertvolle wissenschaftliche und technische Unterstützung leisten". Das FES war an 21 von 27 gewonnenen Medaillen des Teams Deutschland bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking beteiligt.

"Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag ankündigt, 'bessere Rahmenbedingungen für den Spitzensport' zu schaffen. Aktuell müssen wir erleben, dass das Gegenteil der Fall ist: Die Rahmenbedingungen verschlechtern sich", beklagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Torsten Burmester.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: