English Woman's Journal - Rune überraschend raus - Thiem besiegt Erstrundenfluch

Rune überraschend raus - Thiem besiegt Erstrundenfluch


Rune überraschend raus - Thiem besiegt Erstrundenfluch
Rune überraschend raus - Thiem besiegt Erstrundenfluch / Foto: AL BELLO - SID

Der Weltranglistenvierte Holger Rune ist bei den US Open in New York überraschend bereits in der ersten Runde gescheitert. Am Montag verlor der dänische Tennis-Youngster gegen den ungesetzten Spanier Roberto Carballes Baena mit 4:6, 6:4, 3:6, 2:6. Ex-Titelträger Dominic Thiem überstand dagegen zum ersten Mal seit über zwei Jahren wieder die erste Runde eines Grand Slams.

Textgröße ändern:

Gegen den an Position 25 gesetzten Kasachen Alexander Bublik gewann der Sieger von 2020 zum Auftakt in New York mit 6:3, 6:2, 6:4. Rune (20), bei den French Open sowie in Wimbledon in diesem Jahr Viertelfinalist, musste indes wohl auch wegen körperlicher Probleme die Segel streichen. In einer medizinischen Auszeit war Rune im dritten Satz am Oberschenkel behandelt worden.

Vorjahresfinalist Casper Ruud (Norwegen), der Rune im Viertelfinale der French Open bezwungen hatte, machte wenig später sein Zweitrundenmatch gegen den Chinesen Zhizhen Zhang perfekt. Das mühevolle 7:6 (7:5), 3:6, 6:4, 7:6 (7:5) über Lokalmatador Emilio Nava war sein 200. Sieg auf der Profitour. Der Weltranglistenzehnte Frances Tiafoe hatte mit seiner Auftakthürde weniger Probleme und ließ seinem Landsmann Learner Tien beim 6:2, 7:5, 6:1 keine Chance.

"Es ist sehr besonders, denn es war eine lange Zeit. Ich könnte mir keinen besseren Ort vorstellen als hier mit all den Erinnerungen", sagte Thiem, der zum siebten Mal die zweite Runde der US Open erreichte. Letztmals war ihm dies auf Grand-Slam-Niveau im Januar 2021 bei den Australian Open gelungen.

Für Thiem, der 2020 im Finale Alexander Zverev den möglichen ersten Grand-Slam-Titel der Karriere weggeschnappt hatte, war der Sieg ein Befreiungsschlag. Die heutige Nummer 81 der Welt war in den vergangenen Jahren wegen einer anhaltenden Handgelenksverletzung in der ATP-Rangliste zwischenzeitlich bis auf Platz 352 gefallen.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: