English Woman's Journal - Drama im Castello: "Riesige" Enttäuschung bei DVV-Frauen

Drama im Castello: "Riesige" Enttäuschung bei DVV-Frauen


Drama im Castello: "Riesige" Enttäuschung bei DVV-Frauen
Drama im Castello: "Riesige" Enttäuschung bei DVV-Frauen / Foto: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Meurer - IMAGO/Beautiful Sports/SID

Wieder die Führung aus der Hand gegeben, wieder den Sieg verpasst: Nach dem Drama im Düsseldorfer Castello saßen die deutschen Volleyballerinnen noch einige Minuten sichtlich geknickt neben dem Spielfeld. Die Enttäuschung sei "riesig", sagte Kapitänin Lena Stigrot nach dem 2:3-Krimi (25:22, 25:23, 24:26, 20:25, 16:18) gegen Tschechien: "Uns hat der Mut verlassen, wir haben in den wichtigen Momenten Fehler gemacht."

Textgröße ändern:

Dabei hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zunächst die ersten beiden engen Sätze nervenstark für sich entschieden, der so wichtige dritte Sieg war zum Greifen nah. Doch dann wendete sich das Blatt. "Das Momentum ist gekippt", sagte Stigrot: "Wir konnten diesem Druck, dass wir heute gewinnen müssen, nicht standhalten."

Mit sieben Punkten können die deutschen Frauen trotzdem mit dem Achtelfinale planen. Um sich in eine gute Position für die K.o.-Runde zu bringen, muss das Team von Bundestrainer Vital Heynen aber nun am letzten Spieltag überzeugen. Kein leichtes Unterfangen, denn am Donnerstag wartet mit der Türkei (20.00 Uhr/Sportdeutschland.TV) die Nummer eins der Welt auf die deutsche Mannschaft.

"Sie spielen unglaublichen Volleyball", sagte Stigrot: "Wir wollen die Halle genießen, sie wird rappelvoll sein. Und dann machen wir hoffentlich ein gutes Spiel."

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: