English Woman's Journal - Potye will bei Olympia "oben stehen"

Potye will bei Olympia "oben stehen"


Potye will bei Olympia "oben stehen"
Potye will bei Olympia "oben stehen" / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - SID

Vergangenes Jahr EM-Zweiter, dieses Jahr WM-Fünfter - und kommendes Jahr bei Olympia? "Ja, oben stehen, ganz klar", sagte Hochspringer Tobias Potye angriffslustig. Nach seinem guten Auftritt bei der Weltmeisterschaft in Budapest nahm der Münchner gleich die nächsten Ziele ins Visier.

Textgröße ändern:

Er nehme mit, dass er "am besten ohne Wehwehchen und uneingeschränkt auch in der Birne an so einen Wettkampf rangehen" müsse: "Das ist das Entscheidende." Mit seinen 2,33 m bestritt er am Dienstagabend trotz kleiner Probleme den zweitbesten Wettkampf seiner Karriere: "Das lässt einen positiv vor allem aufs kommende Jahr blicken."

Potyes Entwicklung zeigt tatsächlich nach oben. Im Vorjahr hatte er sich bei der Heim-EM in München die Silbermedaille gesichert. Dieses Jahr folgte vor wenigen Wochen die Steigerung auf 2,34 m - damit erfüllte der 28-Jährige bereits die Norm für die Sommerspiele im kommenden Jahr in Paris. Und nun der überzeugende Auftritt in Budapest.

Der Wettkampf habe ihm gezeigt, dass er trotz kleiner Wehwehchen im Oberschenkel ganz oben mitspringen könne. "Selbst wenn es zwickt, das habe ich ja heute gemerkt, kann trotzdem springen", sagte Sportsoldat. Für eine Medaille reichte das aber noch nicht. Besonders bitter: Hätte Potye die 2,33 m im ersten Versuch überquert, wäre ihm Bronze sicher gewesen.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: