English Woman's Journal - Paralympisches Feuer erloschen - Parsons: "Für eine gemeinsame Zukunft"

Paralympisches Feuer erloschen - Parsons: "Für eine gemeinsame Zukunft"


Paralympisches Feuer erloschen - Parsons: "Für eine gemeinsame Zukunft"
Paralympisches Feuer erloschen - Parsons: "Für eine gemeinsame Zukunft"

Die 13. Paralympischen Winterspiele sind am Sonntag im Nationalstadion von Peking mit einer pompösen Feier beendet worden. Unter den Augen von Chinas Staatspräsident Xi Jinping erlosch um 20.49 Uhr Ortszeit das Feuer, das in 899 Tagen bei den Sommerspielen in Paris (28. August bis 8. September 2024) wieder entzündet wird. Die deutsche Fahne trug Biathlon-Goldmedaillengewinnerin Leonie Walter mit Guide Pirmin Strecker in das "Vogelnest".

Textgröße ändern:

Die Spiele in China standen im Schatten des Krieges in der Ukraine, der die Wettkämpfe enorm beeinflusste. "Im Paralympischen Dorf gab es verschiedene Nationen, verschiedene Ansichten, verschiedene Fähigkeiten", sagte Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC): "Die Unterschiede haben uns nicht getrennt, sie haben uns vereint - für eine gemeinsame Zukunft."

Die Paralympische Bewegung hofft, so Parsons, "dass die führenden Politiker der Welt sich von den Aktionen der stolzen Paralympioniken inspirieren lassen." Unter dem Einfluss des fürchterlichen Angriffskrieges Russlands zeigten vor allem die Ukrainer hervorragende Leistungen. Insgesamt gewann das Team 29 Medaillen, darunter elf goldene.

Die deutsche Mannschaft schloss die Winterspiele mit 19 Mal Edelmetall auf Rang sieben des Medaillenspiegels ab. Vor vier Jahren in Pyeongchang hatte Deutschland mit derselben Anzahl noch auf dem fünften Platz gelegen. In Peking holte das Team D vier Gold-, acht Silber- und sieben Bronzemedaillen.

Erfolgreichste Nation war überraschend China mit 61 Medaillen (18/20/23) deutlich vor der Ukraine (29 - 11/10/8) und Kanada (25 - 8/6/11). Vor Deutschland lag unter anderem auch noch Österreich (13 - 5/5/3). Die nächsten Winterspiele finden 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt.

Friedhelm Julius Beucher war vollends zufrieden. "Es gab Glücksmomente für die ganze Mannschaft. Das ganze Team Deutschland Paralympics hat hier abgeliefert in einer wunderbaren Art und Weise. Ich bin überwältigt", sagte der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) dem Sport-Informations-Dienst (SID).

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Bei Musiala-Comeback: Bayern patzt auf Schalke

Der FC Bayern hat beim aufmüpfigen Aufsteiger Schalke 04 einen schmerzhaften ersten Dämpfer der noch jungen Saison kassiert. Beim Comeback von Jamal Musiala lief der Meister gegen die leidenschaftlich verteidigenden Königsblauen vergeblich an und kam nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus. S04 dagegen tankte bei seinem ersten Bundesliga-Heimspiel seit 1204 Tagen jede Menge Selbstvertrauen für den Kampf um den Klassenerhalt.

Knoten platzt gegen Japan - wieder alles drin für DBB-Frauen

24 Stunden nach der kalten Dusche haben die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM die richtige Antwort gegeben und plötzlich wieder alle Chancen. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange, zum Auftakt von Spanien vorgeführt (53:83), schlug Japan in der Berliner Max-Schmeling-Halle am Samstagabend nach einem Auf und Ab letztlich klar 74:58 (34:29). Da Mali zuvor völlig überraschend Medaillenkandidat Spanien besiegt hatte (82:73), stehen nun alle vier Teams der Gruppe A bei drei Punkten - es kommt zum Showdown.

Mit Moral und Glück: BVB siegt nach Comeback

Der BVB spielt eine Stunde lang schwach und behäbig - aber er siegt dennoch in Hoffenheim.

Vuelta: Brenner gewinnt schwere Bergetappe - Mas weiter vorne

Der frühere deutsche Straßenrad-Meister Marco Brenner hat bei der Vuelta die schwere Bergankunft in der Sierra de la Pandera gewonnen. Der 24 Jahre alte Augsburger vom Schweizer Team Tudor Pro Cycling setzte sich am Samstag auf der 14. Etappe nach 154,5 km vor dem Kolumbianer Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) und Cristian Rodriguez (XDS Astana Team) aus Spanien durch. Mit dem ersten Erfolg seiner Karriere bei einer Grand Tour sorgte Brenner, zuletzt erst Gesamtsieger der Polen-Rundfahrt, für den ersten deutschen Etappensieg bei der Vuelta seit 2023.

Textgröße ändern: