English Woman's Journal - Veranstalter-Wechsel am Rothenbaum: Zverev äußert Kritik

Veranstalter-Wechsel am Rothenbaum: Zverev äußert Kritik


Veranstalter-Wechsel am Rothenbaum: Zverev äußert Kritik
Veranstalter-Wechsel am Rothenbaum: Zverev äußert Kritik / Foto: IMAGO/Torsten Helmke - IMAGO/Torsten Helmke/SID

Alexander Zverev und Andrea Petkovic haben die Entscheidung des Deutschen Tennis Bunds (DTB) für einen Veranstalter-Wechsel beim ATP-Turnier in Hamburg öffentlich angezweifelt. "Meiner Meinung nach gibt es keine Person oder keine Organisation, die dieses Turnier jetzt eigentlich übernehmen darf", sagte Zverev nach seinem Titelgewinn am Sonntag und betonte die Verdienste der bisherigen Turnierdirektorin Sandra Reichel, die seit 2019 die Geschicke leitet.

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In diesem Jahr veranstaltete MatchMaker, ein Unternehmen von Sandra Reichel und ihrem Vater Peter-Michael Reichel, das Turnier in der Hansestadt zum vorerst letzten Mal als kombiniertes Event mit dem WTA-250er-Turnier. Die Lizenz für das Männer-Event hatte der DTB unter Führung von Präsident Dietloff von Arnim im vergangenen Jahr jedoch für die Zeit ab 2024 an das Unternehmen Tennium vergeben.

"Wir wollen mit einem neuen Vermarkter einen Weg gehen, der das Turnier weiterentwickeln wird", sagte von Arnim am Sonntag. Petkovic, Turnierbotschafterin von MatchMaker, äußerte darüber ihr Unverständnis. "Der Deutsche Tennis Bund sollte als Verband auch andere Aspekte als nur wirtschaftliche sehen", sagte die einstige Weltranglistenneunte: "In Zeiten von Diversität und Gleichberechtigung finde ich es schon erstaunlich, dass man so ein starkes wirtschaftliches, aber auch symbolisches Produkt auseinanderreißt."

Sandra Reichel kündigte Gespräche mit Tennium über die Zukunft der beiden Hamburger Tennisturniere an. Bei MatchMaker herrscht zudem Zuversicht, das Frauenturnier in den kommenden Jahren auf ein WTA-500er-Level hieven zu können. "Diese Bewerbung befindet sich jetzt im Prozess", sagte Chairman Peter-Michael Reichel. Für 2025 könne er "eigentlich fast die Garantie abgeben, dass wir es schaffen werden".

Ch.Reilly--EWJ

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