English Woman's Journal - Turn-Weltverband lässt russische Athleten ab 2024 wieder zu

Turn-Weltverband lässt russische Athleten ab 2024 wieder zu


Turn-Weltverband lässt russische Athleten ab 2024 wieder zu
Turn-Weltverband lässt russische Athleten ab 2024 wieder zu / Foto: ANDY BUCHANAN - SID

Unter strengen Auflagen sollen Turner aus Russland und Belarus ab 2024 wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Dies entschied das Exekutivkomitee des Turn-Weltverbandes FIG in Lausanne.

Textgröße ändern:

"Mit der Zulassung dieser Turner als unabhängige neutrale Athleten sichert die FIG die Respektierung aller Athletenrechte. Es ist auch eine Botschaft an die Welt, dass das Turnen nach Frieden strebt", sagte FIG-Präsident Morinari Watanabe.

In den kommenden Monaten sollen die Bedingungen für die Wiederzulassung exakt definiert werden. Fest steht bereits, dass Sportler und auch Betreuer einen förmlichen Antrag stellen müssen. Jegliche Verbindung zu den jeweiligen nationalen Verbänden und Nationalen Olympischen Komitees sei inakzeptabel.

Aufgrund der Verlängerung des aktuellen Banns bis zum Jahresende finden die Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik im August in Valencia sowie im Kunstturnen im Oktober in Antwerpen definitiv ohne russische Teilnehmer statt. Damit steht bereits fest, dass sich die russischen Kunstturn-Riegen nicht mehr als Teams für die klassische olympische Mannschafts-Entscheidung 2024 in Paris qualifizieren können.

Möglich ist nur noch eine sportliche Qualifikation für Einzelstarter, die dafür vorgesehenen Ausscheidungswettkämpfe beginnen erst im Februar 2024. In sehr begrenztem Rahmen kann die FIG auch olympische Wildcards verteilen.

Das Turnen ist damit die erste der drei großen olympischen Kernsportarten, die ungeachtet des russischen Angriffskriegs in der Ukraine eine Wiederzulassung im Detail vorbereitet. In der Leichtathletik sowie im Schwimmen existiert noch kein konkretes Datum für eine mögliche Rückkehr der Athleten aus Russland und Belarus.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt

Malek El Mala hat dem 1. FC Köln bei seiner traumhaften Profi-Premiere einen Punkt bei Union Berlin gerettet. Der 21-Jährige traf bei seinem ersten Einsatz an der Seite seines jüngeren Bruders Said El Mala zum 1:1 (0:1)-Endstand, die Rheinländer wendeten so fünf Tage nach dem spektakulären 5:0-Zweitrundenerfolg im DFB-Pokal beim schnellen Wiedersehen mit den Köpenickern einen Rückschlag ab.

DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin

Die Siegesserie des Titelverteidigers Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gerissen. Nach vier Erfolgen nacheinander verlor der Tabellenführer das Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim 1:3 (1:1, 0:0, 0:2). Die Kurpfälzer gewannen ihrerseits zum vierten Mal in Folge, rückten zumindest vorläufig auf Rang zwei vor und sitzen den Eisbären mit nur noch zwei Punkten Rückstand im Nacken.

St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor

Der Sportvorstand wechselt nach der Winterpause zu Eintracht Frankfurt, ein baldiges Wiedersehen des 1. FC Nürnberg mit Joti Chatzialexiou aber bleibt nicht ausgeschlossen. Beim FC St. Pauli untermauerte der Club erneut seinen Ambitionen auf einen Aufstieg in die Bundesliga, durch das 3:1 (1:0) am Millerntor behauptete die junge und äußerst defensivstarke Mannschaft von Trainer Miroslav Klose ihren zweiten Tabellenplatz in der 2. Liga.

Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover

Querelenklub Hannover 96 hat dank des Premierensieges von Trainer Sandro Wagner den ersten Schritt aus der Krise geschafft. Einen Tag nach der Trennung von Kurzzeit-Sportchef Jonas Boldt gewannen die Niedersachsen trotz Rückstand am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga 2:1 (0:1) gegen Dynamo Dresden. Wagner feierte im fünften Pflichtspiel unter seiner Regie den ersten Dreier gegen dezimierte Gäste.

Textgröße ändern: