English Woman's Journal - Nerlinger: Müller bestens geeignet für Funktionärsrolle

Nerlinger: Müller bestens geeignet für Funktionärsrolle


Nerlinger: Müller bestens geeignet für Funktionärsrolle
Nerlinger: Müller bestens geeignet für Funktionärsrolle / Foto: Pressefoto ULMER/Markus Ulmer via www.imago-images.de - IMAGO/Pressefoto ULMER/Markus Ulmer/SID

Christian Nerlinger, früherer Profi und späterer Sportdirektor bei Bayern München, hält Thomas Müller für bestens geeignet für einen Chefposten beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Müller sei perspektivisch ein idealer Kandidat, er habe "Intellekt, Herz, Witz und Fußballkompetenz", sagte der 50-Jährige der Wochenzeitung Die Zeit.

Textgröße ändern:

Außerdem plädierte er dafür, "Spieler und Persönlichkeiten wie Manuel Neuer, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger oder auch Mario Gomez" in die Führung einzubinden. Neuer ist wie Müller noch aktiv, Lahm führt das OK der Heim-EM 2024, Schweinsteiger arbeitet als TV-Experte (ARD) und Gomez als Technischer Direktor bei Red Bull Soccer International.

In der Transferpolitik der Bayern vermisst Nerlinger aktuell die Menschlichkeit. "Uli Hoeneß hat immer gesagt: Fußballmanagement (...) ist kein seelenloses, rein an kommerziellen Interessen ausgerichtetes Computerspiel. Momentan ist der FC Bayern von dieser Philosophie ein wenig abgewichen." Über Angreifer Sadio Mane hätten Verein und Öffentlichkeit zunächst gesprochen, "als ob er übers Wasser gehen könne. Nach einem Jahr schickt man ihn weg. Das ist schon krass".

Deshalb sieht Nerlinger auch die Bemühungen um Stürmer Harry Kane kritisch: "Ich bin kein Freund von Leuchtturmtransfers. Es reicht nicht, nur sehr gute Spieler zu kaufen. Auch ein Harry Kane gewinnt dir nicht die Champions League." Der 29-Jährige sei ein Weltklassestürmer". Allerdings ist Nerlinger "kein Fan davon zu glauben, dass ein 100-Millionen-Transfer alle Probleme löst".

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt

Malek El Mala hat dem 1. FC Köln bei seiner traumhaften Profi-Premiere einen Punkt bei Union Berlin gerettet. Der 21-Jährige traf bei seinem ersten Einsatz an der Seite seines jüngeren Bruders Said El Mala zum 1:1 (0:1)-Endstand, die Rheinländer wendeten so fünf Tage nach dem spektakulären 5:0-Zweitrundenerfolg im DFB-Pokal beim schnellen Wiedersehen mit den Köpenickern einen Rückschlag ab.

DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin

Die Siegesserie des Titelverteidigers Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gerissen. Nach vier Erfolgen nacheinander verlor der Tabellenführer das Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim 1:3 (1:1, 0:0, 0:2). Die Kurpfälzer gewannen ihrerseits zum vierten Mal in Folge, rückten zumindest vorläufig auf Rang zwei vor und sitzen den Eisbären mit nur noch zwei Punkten Rückstand im Nacken.

St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor

Der Sportvorstand wechselt nach der Winterpause zu Eintracht Frankfurt, ein baldiges Wiedersehen des 1. FC Nürnberg mit Joti Chatzialexiou aber bleibt nicht ausgeschlossen. Beim FC St. Pauli untermauerte der Club erneut seinen Ambitionen auf einen Aufstieg in die Bundesliga, durch das 3:1 (1:0) am Millerntor behauptete die junge und äußerst defensivstarke Mannschaft von Trainer Miroslav Klose ihren zweiten Tabellenplatz in der 2. Liga.

Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover

Querelenklub Hannover 96 hat dank des Premierensieges von Trainer Sandro Wagner den ersten Schritt aus der Krise geschafft. Einen Tag nach der Trennung von Kurzzeit-Sportchef Jonas Boldt gewannen die Niedersachsen trotz Rückstand am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga 2:1 (0:1) gegen Dynamo Dresden. Wagner feierte im fünften Pflichtspiel unter seiner Regie den ersten Dreier gegen dezimierte Gäste.

Textgröße ändern: