English Woman's Journal - DLV-Chef Kessing für Olympia in Deutschland

DLV-Chef Kessing für Olympia in Deutschland


DLV-Chef Kessing für Olympia in Deutschland
DLV-Chef Kessing für Olympia in Deutschland / Foto: IMAGO/Chai von der Laage - IMAGO/Chai von der Laage/SID

Präsident Jürgen Kessing vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) würde Olympische Spiele in Deutschland auch wegen der langfristigen Investitionen begrüßen. "Unsere Infrastruktur ist dermaßen in die Jahre gekommen. Da wird es langsam Zeit, dass wir die wieder aufbereiten", sagte der 66-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Olympia sei ein "Infrastrukturprogramm".

Textgröße ändern:

Nach Ansicht Kessings könne man "nicht immer nur rummeckern, wenn Olympische Spiele an despotische Staaten vergeben werden, ohne selbst zu sagen: Okay, dann machen wir ein alternatives, nachhaltiges Angebot. Wenn ich das nicht mache, habe ich das Recht des Meckerns verwirkt", sagte der DLV-Chef.

Denkbar sei es, die Wettkämpfe auch auf weiter voneinander entfernt liegende Sportstätten zu verteilen. "Man könnte in Duisburg Rudern, in Aachen Reiten, in Kiel Segeln und in Augsburg Wildwasserkanu anbieten. Da gibt es viele Möglichkeiten. Man kann die Transportwege verbessern, und da hätten wir alle was für die Zukunft davon", sagte Kessing.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Reus glänzt als Assistgeber für Galaxy

Ex-Nationalspieler Marco Reus hat für Los Angeles Galaxy als Vorbereiter geglänzt. Beim 4:1 (2:0)-Erfolg der Kalifornier in der Major League Soccer gegen den Austin FC legte der langjährige Dortmunder gleich drei Treffer auf. Der 37-Jährige hat in dieser Saison damit schon 15 Tore vorbereitet.

Frustrierender Abend für Schröder

Frustrierender Abend für Dennis Schröder: Der Kapitän der deutschen Basketballer hat mit den Charlotte Hornets die dritte Pleite in Serie kassiert. Beim 104:109 (54:57) des Teams aus North Carolina gegen die Philadelphia 76ers fand der Weltmeister und Europameister Schröder seinen Rhythmus nicht und kam bei schwacher Wurfquote auf vier Punkte und sieben Assists.

Kritischer Kane: "Hätte noch eine Stunde draußen stehen können"

Nach einer "unglaublichen Woche mit vielen Emotionen" suchte Superstar Harry Kane erst gar nicht nach Ausreden. "Natürlich war das wahrscheinlich nicht meine beste Leistung, auch nicht die beste Leistung des Teams, aber das ist nun mal das Leben, das gehört dazu, wenn man Stürmer, wenn man Fußballer ist", sagte der Weltfußballer des FC Bayern nach dem 2:2 (1:0) im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund und fügte selbstkritisch an: "Ich hätte wahrscheinlich noch eine Stunde länger da draußen stehen können, ohne dass der Ball ins Tor geht, und manchmal muss man das einfach schlucken."

Hamilton beendet Durststrecke: "Erinnert mich an Michael"

Lewis Hamilton grinste breit und genoss den Jubel der Fans sichtlich. "Das fühlt sich fantastisch an. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", sagte der Rekordweltmeister nach dem Qualifying zum Großen Preis von Mexiko zu seiner überraschenden Fahrt nach ganz vorn. Erstmals als Ferrari-Pilot, erstmals nach mehr als drei Jahren hat sich Hamilton die Pole Position in der Formel 1 geschnappt. Im Anschluss dachte er an einen ganz besonderen Fahrer.

Textgröße ändern: