English Woman's Journal - Formel 1: Fahrer fürchten volle Strecke im Qualifying

Formel 1: Fahrer fürchten volle Strecke im Qualifying


Formel 1: Fahrer fürchten volle Strecke im Qualifying
Formel 1: Fahrer fürchten volle Strecke im Qualifying / Foto: IMAGO/Jakub Porzycki - IMAGO/Jakub Porzycki/SID

Bis zu 20 Fahrer gleichzeitig auf einer gerade einmal 4,318 Kilometer langen Rennstrecke - im Qualifying zum Großen Preis von Österreich (17.00 Uhr/Sky) scheinen Chaos, Frust und Strafen programmiert. Die Piloten machten deswegen teils innovative Vorschläge, wie das unfreiwillige Behindern von Kontrahenten auf dem Red-Bull-Ring abgestellt werden kann.

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"Eine Idee wäre eine Rückkehr zum Einzelzeitfahren", sagte Ex-Weltmeister Fernando Alonso. Dies würde neben gleichen Bedingungen auch "garantierte Fernsehzeit für alle" bedeuten, argumentierte der aktuelle WM-Dritte. Der Aston-Martin-Pilot kennt dieses Format aus seinen Anfangszeiten Mitte der 2000er-Jahre.

Das Einzelzeitfahren wurde nach nicht mal drei Jahren in der Formel 1 wieder abgeschafft - die Fernsehsender klagten über zu wenig Action auf der Strecke. Alonso schlug alternativ eine Aufteilung des Fahrerfeldes zumindest im ersten Qualifying-Abschnitt in zwei Gruppen a zehn Piloten vor.

Ferrari-Pilot Carlos Sainz teilte die Ansichten seines Landsmann, dem Spanier schwebt aber noch eine Innovation vor: Man könnte in einem Einzelzeitfahren mit einem "Geisterauto" die Fahrt des bislang Schnellsten über das Live-Bild des Piloten auf Zeitenjagd legen.

Eine kurzfristige Modus-Änderung würde allerdings die Zustimmung aller beteiligten Parteien in der Formel 1 erfordern. In den vergangenen Jahren hatten auf der kurzen Strecke in Spielberg immer wieder langsamere Fahrer Kontrahenten behindert, die auf einer schnellen Runde unterwegs waren. Dies zog teilweise nachträgliche Rückversetzungen nach sich.

R.Sutherland--EWJ

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