English Woman's Journal - Chatzialexiou nach U21-Aus: "Andere Nationen voraus"

Chatzialexiou nach U21-Aus: "Andere Nationen voraus"


Chatzialexiou nach U21-Aus: "Andere Nationen voraus"
Chatzialexiou nach U21-Aus: "Andere Nationen voraus" / Foto: JOHN MACDOUGALL - SID

Die Enttäuschung bei den deutschen U21-Fußballern und den Verantwortlichen beim DFB ist nach dem vorzeitigen EM-Aus groß. "Wenn du einen gewissen Anspruch hast als Fußballnation, dann musst du anders auftreten", sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter der Nationalmannschaften, nach dem schwachen Auftritt der DFB-Auswahl beim 0:2 gegen England.

Textgröße ändern:

Andere Länder seien enteilt. "Spieltempo und eins gegen eins: Das sind genau die Themen, die wir schon seit längerem predigen und anprangern. Da sind uns einfach andere Nationen voraus", sagte der 47-Jährige. "Da liegt noch viel Arbeit vor uns, um den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verpassen."

Die DFB-Auswahl war zuvor mit nur einem Punkt und zum Teil erschreckenden Leistungen als Gruppenletzter ausgeschieden. Und das als Titelverteidiger. "Der Super-GAU ist tatsächlich eingetreten", sagte Chatzialexiou.

Dabei hätte ein Sieg gereicht. "Wir hätten die Möglichkeit gehabt weiterzukommen und uns für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Das ist natürlich bitter", sagte der DFB-Funktionär: "Dieses Turnier stand nicht wirklich unter einem guten Stern. Das hat in der Vorbereitung schon angefangen und hat sich über das Turnier hinweg gezogen."

Man sei gegen den Titelfavoriten England, der mit einer B-Elf spielte, "in allen Belangen unterlegen" gewesen, es war ein "Katz- und Maus-Spiel", betonte Chatzialexiou: "Wir haben uns ergeben. Das ist traurig, aber auch hochverdient, dass wir hier als Tabellenletzter ausscheiden."

Eine Trainerdiskussion werde es aber "nicht geben", sagte der gebürtige Frankfurter. Antonio Di Salvo habe bei seiner EM-Premiere als Nachfolger von Erfolgscoach Stefan Kuntz eben auch "ein schweres Erbe gehabt."

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Hamilton holt Pole in Mexiko - Antonelli klar geschlagen

Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat vor dem Großen Preis von Mexiko einen überraschenden Coup gelandet und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli den Weg zur vorzeitigen Krönung zumindest ein wenig erschwert. Der Ferrari-Pilot setzte im Qualifying am Samstag überraschend die Bestzeit und bescherte Ferrari damit die erste Pole Position in dieser Saison. Hamilton selbst steht nach mehr als drei Jahren und erstmals für den italienischen Traditionsrennstall wieder auf der ersten Startposition.

BVB bleibt auf Augenhöhe mit dem FC Bayern

Borussia Dortmund bleibt mit dem FC Bayern auf Augenhöhe. In einem kampfbetonten 141. deutschen Klassiker trotzte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac dem deutschen Rekordmeister ein 2:2 (0:1) ab und ist damit nach wie vor punktgleich mit dem Tabellenführer aus München. Fábio Silva (89.) und Serhou Guirassy (60.) trafen vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp jeweils zum Ausgleich für die Gäste, nachdem Konrad Laimer (38.) und Dayot Upamecano (66.) die Bayern zweimal in Führung gebracht hatten.

Zverev unterliegt de Minaur: Traumfinale gegen Alcaraz geplatzt

Ein fahriger Alexander Zverev hat das Traumfinale beim ATP-Turnier in Wien platzen lassen. Der neue Weltranglistenerste unterlag am Samstag in einem ganz engen Match dem Australier Alex de Minaur 4:6, 6:1, 6:7 (4:7) und verpasste damit das erhoffte Endspiel gegen seinen Vor-Vorgänger Carlos Alcaraz. Der Spanier hatte zuvor sein Halbfinale 6:4, 7:6 (7:2) gegen Daniil Medwedew gewonnen.

Nach Russen-Urteil: WM-Rückgabe für DEB eine Option

Die Teilnahme Russlands an der Weltmeisterschaft in Deutschland wird zum Politikum, der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zieht gar den Worst-Case in Betracht. "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben, ich möchte auch nicht die WM in Frage stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz bei MagentaTV: "Aber natürlich müssen wir uns als DEB mit der Option beschäftigen, dass wir diese WM zurückgeben."

Textgröße ändern: