English Woman's Journal - Lange und Haug bei Challenge Roth Zweiter

Lange und Haug bei Challenge Roth Zweiter


Lange und Haug bei Challenge Roth Zweiter
Lange und Haug bei Challenge Roth Zweiter / Foto: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Nagel - IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Nagel/SID

Der zweimalige Ironman-Weltmeister Patrick Lange hat trotz einer furiosen Aufholjagd seinen zweiten Erfolg bei der Challenge Roth verpasst. Der Sieger von 2021 musste sich bei extrem heißen Temperaturen wie schon im Vorjahr Magnus Ditlev im fränkischen Triathlon-Mekka geschlagen geben. Der Däne knackte nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen in 7:24:40 Stunden die Weltbestzeit von Jan Frodeno aus dem Jahr 2021 um satte elf Minuten.

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Auch Anne Haug musste sich nach starker Laufleistung nur der neuen Rekordhalterin Daniela Ryf geschlagen geben. Fast 13 Minuten fehlten trotz Aufholjagd für den Titelhattrick in Roth. Die auf der Radstrecke davongezogene Schweizerin unterbot die zwölf Jahre alte Weltbestmarke der Britin Chrissie Wellington in 8:08:21 Stunden um zehn Minuten, nie war eine Frau in einem offiziellen Rennen schneller. Laura Philipp landete mit 17 Minuten Rückstand auf Rang drei.

Lange lag vor rund 300.000 Zuschauern trotz eines Rekords auf der Laufstrecke gut fünf Minuten hinter dem Sieger. Frodeno hatte in seinem letzten großen Karrierejahr auf einen Start in Roth verzichtet, Ex-Weltmeister Sebastian Kienle lag bei seinem finalen Profi-Ironman in Deutschland auch wegen eines Plattfußes auf der Radstrecke weit zurück. Er landete mit knapp 40 Minuten Rückstand auf Rang 14.

Lange stieg in der Spitzengruppe aus dem Wasser, musste danach Ditlev und Sam Laidlow aber schnell ziehen lassen. Das Spitzenduo knackte mit einer Zeit von unter vier Stunden den Streckenrekord auf dem Rad, der deutsche Hoffnungsträger verlor fast zwölf Minuten. In seiner Paradedisziplin startete er dann eine furiose Aufholjagd, sammelte Laidlow 20 Kilometer vor dem Ziel noch ein. Nur Ditlev verteidigte tapfer seinen Vorsprung.

Nicht nur wegen des tragischen Unglücks beim Ironman Hamburg vor drei Wochen waren in Roth die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden. 40 Begleitmotorräder weniger als im Vorjahr durften auf die Strecke, Fotografen wurden von außen an die Strecke gefahren. Die Motorradfahrer fuhren zu Ehren des vor einigen Wochen in Hamburg verstorbenen Bikers mit Trauerflor.

R.Wilson--EWJ

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