English Woman's Journal - Lückenkemper bei Windstille in 11,04, auch Mihambo siegt

Lückenkemper bei Windstille in 11,04, auch Mihambo siegt


Lückenkemper bei Windstille in 11,04, auch Mihambo siegt
Lückenkemper bei Windstille in 11,04, auch Mihambo siegt / Foto: R. Schmitt - IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/R. Schmitt/SID

Die beiden deutschen Vorzeige-Leichtathletinnen Gina Lückenkemper (Berlin) und Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) haben sich am Samstag beim 25. internationalen Meeting in Dessau in guter Form präsentiert. Bei Windstille setzte sich Doppel-Europameisterin Lückenkemper über 100 m in 11,04 Sekunden durch, ihre 10,98 aus dem Vorlauf hatte sie bei einem zu starken Schub von 2,3 m/Sek. erzielt. "Ich bin wirklich sehr zufrieden, es war ein erfolgreiches Meeting für mich", sagte Deutschlands Sportlerin des Jahres 2022.

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Guter Stimmung war auch Weitspringerin Malaika Mihambo. Die 29-Jährige erzielte im Duell mit Mikaelle Assani (Baden-Baden) mit 6,66 m eine persönliche Saisonbestleistung und distanzierte ihre junge Konkurrentin, die in diesem Jahr schon 6,91 m gesprungen war, um acht Zentimeter.

Immer wenn Mihambo in Dessau gewann, holte die Welt- und Europameisterin sowie Olympiasiegerin auch einen internationalen Titel. Dies sei für die WM vom 19. bis 28. August in Budapest aber keine Pflicht. "Der dritte Weltmeistertitel würde mich sehr freuen, aber man muss erst mal kleine Brötchen backen und Schritt für Schritt gehen", sagte sie dem MDR. Über WM-Gold "mache ich mir erst Gedanken, wenn der sechste Sprung von allen im Finale gesprungen ist".

Die Leistung in Dessau, sei "in Ordnung gewesen", sagte Mihambo, "aber ich weiß, dass da noch Reserven sind." Das verschaffe ihr ein gutes Gefühl nach einer alles andere als optimalen Vorbereitung. Nach einem "sehr guten Trainingslager" sei sie krank geworden, und das habe sie im Trainingsplan um drei bis vier Wochen zurückgeworfen.

Auch für die deutschen Sprinter ging es aufwärts. Bereits im 100-m-Vorlauf verbesserte Julian Wagner (LC Thüringen) seine persönliche Bestleistung auf 10,11 Sekunden, ebenso wie der Münchner Yannick Wolf (10,16). Das Finale gewann der Pole Dominik Kopec in 10,06.

F.Stewart--EWJ

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