English Woman's Journal - Hülkenberg: "Luft in Deutschland irgendwie raus"

Hülkenberg: "Luft in Deutschland irgendwie raus"


Hülkenberg: "Luft in Deutschland irgendwie raus"
Hülkenberg: "Luft in Deutschland irgendwie raus" / Foto: GEOFF ROBINS - SID

Nico Hülkenberg als einziger deutscher Formel-1-Stammfahrer blickt sorgenvoll auf die Entwicklung des Motorsports in Deutschland. "Es ist natürlich schade, dass aktuell die Luft in Deutschland irgendwie raus zu sein scheint", sagte der Haas-Pilot bei Sport1: "Leider kommen wenige deutsche Fahrer nach. Das war zu meiner Juniorenzeit noch anders."

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In Deutschland sei das Auto derzeit "generell eher der Buhmann beim Thema Klimawandel und längst nicht mehr der Stolz unserer Nation. Das färbt meiner Meinung nach auch negativ auf den Motorsport ab", ergänzte der 35-Jährige.

Die unter anderem von Ex-Weltmeister Sebastian Vettel geforderten Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit in der Formel 1 hält Hülkenberg nur mittel- und langfristig für umsetzbar: "Wenn man sieht, wie groß dieser Zirkus ist, dann ist auch klar: Das geht nicht von heute auf morgen, sondern dauert eben ein paar Tage. Aber ja, die Formel 1 muss dahingehend auch aktiv werden."

Hülkenberg, der zu Beginn des Jahres bei Haas das Cockpit von Mick Schumacher übernommen hat, zeigte sich trotz einiger Rückschläge mit der Entwicklung des Boliden "ganz zufrieden". Teamchef Günther Steiner äußerte sich bis dato stets glücklich mit seiner Entscheidung für den Wahl-Monegassen. Am Rande des Großen Preises von Kanada (Sonntag, 20.00 Uhr MESZ/Sky) deutete Steiner nun an, dass Hülkenberg gute Karten habe, auch 2024 für den US-Rennstall zu fahren.

Und 2026, wenn der deutsche Automobilriese Audi in die Formel 1 einsteigt? Hülkenberg äußerte sich bei Sport1 abwartend: "Ich lebe momentan einfach nur in der Gegenwart - und das taugt mir sehr gut. 2026, da bin ich 38. So weit schaue ich aktuell nicht in die Zukunft."

K.McMillan--EWJ

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