English Woman's Journal - FC Barcelona zum 27. Mal spanischer Meister

FC Barcelona zum 27. Mal spanischer Meister


FC Barcelona zum 27. Mal spanischer Meister
FC Barcelona zum 27. Mal spanischer Meister / Foto: JOSEP LAGO - SID

Der FC Barcelona hat sich zum 27. Mal zum spanischen Fußball-Meister gekürt. Die Katalanen holten ihren ersten Titel in LaLiga seit 2019 durch ein 4:2 (3:0) im Barcelona-Derby bei Espanyol am Sonntagabend vorzeitig. Starstürmer Robert Lewandowski (11./40.) mit seinen Saisontoren Nummer 20 und 21, Alejandro Balde (20.) und Jules Kounde (53.) erzielten die Tore für den neuen Champion mit dem deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen. Für Espanyol trafen Javier Puado (73.) und Joselu (90.+2).

Textgröße ändern:

Vier Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung von Barca 14 Punkte auf den Erzrivalen und Rekordmeister Real Madrid, der am Samstag 1:0 (0:0) gegen den FC Getafe gewann. Beim letzten Titelgewinn vor vier Jahren war noch der siebenmalige Weltfußballer Lionel Messi der Leader in Reihen von Barca gewesen. Der Meisterschaftserfolg ist auch der erste große Triumph Barca-Ikone Xavi (43), der seit November 2021 als Cheftrainer bei den Katalanen arbeitet. Im Pokal-Halbfinale war er mit Barcelona am späteren Sieger Real gescheitert.

Ter Stegen war der große Rückhalt für Barca in dieser Saison. Er hatte mit dem 25. Zu-Null-Spiel in 33 Partien in dieser Saison seinen Vereinsrekord schon ausgebaut, mit einer weiteren Partie ohne Gegentor könnte er die LaLiga-Bestmarke einstellen. In der Saison 1993/94 hatte der spanische Keeper Francisco Liano von Deportivo La Coruna 26-mal die Null gehalten.

Vor dem Derby bei Espanyol kassierte der Schlussmann ganz elf Gegentore. Liano hält zusammen mit Jan Oblak (Atletico Madrid/2015/16) auch den Rekord für die wenigsten Gegentore (jeweils 18) in einer 38-Spiele-Saison.

Lewandowski, ehemaliger Torjäger von Bayern München, holte gleich in seiner ersten Saison die Meisterschaft. In 30 LaLiga-Spielen erzielte der Pole 21 Treffer für den Renommierklub.

Der FC Barcelona verliert allerdings am Saisonende eine weitere Klub-Ikone. Nach 18 Jahren verlässt Kapitän Sergio Busquets den Meister. Busquets gehörte zur goldenen Generation der Katalanen um Messi, Xavi und Andres Iniesta.

Der heute 34-jährige Busquets war 2005 in der Jugend nach Barcelona gekommen und gewann dreimal die Champions League. Insgesamt absolvierte der Mittelfeldspieler 719 Pflichtspiele für die Blaugrana.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne

Kimi Antonelli liegt auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel voll auf Kurs - der Sieg in Mexiko wird aber ein hartes Stück Arbeit. Zwei Tage vor seiner möglichen Krönung belegte der Mercedes-Pilot im freien Training am Freitag den vierten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm schon Rang neun in jedem Fall für den vorzeitigen WM-Triumph.

Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf

Dank brutaler Effizienz hat die SV Elversberg im Südwest-Duell der Pokal-Enttäuschten den Auswärtslauf des FSV Mainz 05 gestoppt. Der Neuling gewann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags 4:1 (3:0) gegen die zuvor punktgleichen Rheinhessen und kletterte vorerst auf Platz fünf. Der schwache FSV hatte zuvor als einzige Mannschaft in der Eliteklasse alle Partien in der Fremde gewonnen - saisonübergreifend waren es sogar fünf Auswärtssiege in Folge. Zum ersten Mal seit Mitte April gab Mainz bei einem Gastspiel wieder Punkte ab.

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Textgröße ändern: