English Woman's Journal - HBL-Boss Schwenker regt Manager für Nationalmannschaft an

HBL-Boss Schwenker regt Manager für Nationalmannschaft an


HBL-Boss Schwenker regt Manager für Nationalmannschaft an
HBL-Boss Schwenker regt Manager für Nationalmannschaft an / Foto: IMAGO/Anke Waelischmiller/SVEN SIMON - IMAGO / Sven Simon/SID

Ligapräsident Uwe Schwenker kann sich mit Blick auf die Heim-EM die Installation eines Teammanagers für die Handball-Nationalmannschaft vorstellen. "Es wäre wünschenswert, wenn wir rund um die Nationalmannschaft noch einiges im Hinblick auf die nähere Zukunft optimieren könnten", sagte Schwenker dem SID: "Es gibt die klare Forderung aus der Liga, dass sich die Nationalmannschaft so aufstellen sollte wie ein Bundesliga-Klub. Mit einem breiten Staff und einem gut vernetzten und kommunikativen Manager."

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Namen möglicher Kandidaten wollte der HBL-Boss nicht kommentieren. "Da gibt es Überlegungen, die allerdings zum jetzigen Zeitpunkt nicht spruchreif sind", so Schwenker, der auf eine baldige Entscheidung drängt: "Wir sind alle an einer erfolgreichen EM interessiert, deswegen würde ich mir eine Entscheidung in den kommenden Wochen wünschen. Doch gut geht dabei vor schnell."

Auch Bob Hanning regte die Schaffung einer zusätzlichen Stelle an. Vielleicht, schrieb der langjährige Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und aktuelle Geschäftsführer der Füchse Berlin in seiner kicker-Kolumne, müsse man "darüber nachdenken - ähnlich wie beim Fußball -, einen Kopf zu installieren, der sich um die Belange der Männer-Nationalmannschaft kümmert. Jemanden, der als Blitzableiter und Kommunikator dienen kann."

DHB-Präsident Andreas Michelmann hatte sich, angesprochen auf mögliche personelle Veränderungen rund um die Nationalmannschaft, zuletzt bedeckt gehalten. "Wir gucken immer, wo wir uns an dieser oder jener Stelle verbessern können", so der Verbandschef am Mittwoch: "Ich würde das aber nicht als Großbaustelle bezeichnen."

Unter der Woche hatte es auch kritische Stimmen in Richtung Alfred Gislason gegeben, laut eines Spiegel-Berichts formiere sich hinter den Kulissen "eine Front" gegen Gislason als Bundestrainer. Schwenker wies dies energisch zurück. "Dass die Liga gespalten ist, kann ich nicht feststellen. Das ist sie in keinster Weise. Wir stehen hinter Alfred", sagte er.

L.McKay--EWJ

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