English Woman's Journal - Traum vom Endspiel in Gefahr: Leverkusen verliert in Rom

Traum vom Endspiel in Gefahr: Leverkusen verliert in Rom


Traum vom Endspiel in Gefahr: Leverkusen verliert in Rom
Traum vom Endspiel in Gefahr: Leverkusen verliert in Rom / Foto: ALBERTO PIZZOLI - SID

Der Final-Traum in Gefahr: Bayer Leverkusen ist im Halbfinal-Hinspiel der Europa League ins Hintertreffen geraten und droht das erste europäische Endspiel seit 21 Jahren zu verpassen. Bei der AS Rom verlor die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso mit 0:1 (0:0), im Rückspiel am kommenden Donnerstag steht die Werkself damit unter Zugzwang.

Textgröße ändern:

In der Ewigen Stadt besorgte Roms Edoardo Bove (63.) den entscheidenden Treffer des Abends, während die Gäste vor dem Tor glücklos blieben. Sollte Leverkusen in der BayArena trotz der Hinspiel-Pleite das Finalticket lösen, würde am 31. Mai der Sieger des Duells zwischen Juventus Turin und dem FC Sevilla warten.

Vor dem Anpfiff war die mediale Aufmerksamkeit auch auf das Kräftemessen an der Seitenlinie gerichtet: Bayer-Coach Alonso traf erstmals auf seinen einstigen Mentor Jose Mourinho. Von "Mou" habe er gelernt, wie "man eine Mannschaft überzeugt, für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen", hatte Alonso gesagt - und sein Team, bei dem Weltmeister Exequiel Palacios in die Startelf zurückkehrte, legte vor knapp 64.000 Fans im aufgeheizten Stadio Olimpico gleich gut los.

Keine 60 Sekunden waren gespielt, da prüfte der aufgerückte Robert Andrich erstmals Rom-Keeper Rui Patricio. Kurz darauf kombinierte sich Florian Wirtz (6.) per Doppelpass durch den Defensivverbund, sein Flachschuss strich knapp am Tor vorbei.

Gegen das gut gestaffelte Leverkusen agierte der Conference-League-Sieger ideenlos, oft mit langen Bällen - und benötigte einen Freistoß zur ersten dicken Chance: Standardspezialist Lorenzo Pellegrini fand den Kopf von Roger Ibanez (19.), der Bayer-Torwart Lukas Hradecky zu einer Glanztat zwang.

Die Roma witterte Morgenluft, doch die Werkself erstickte die Angriffsbemühungen im Keim, ohne offensiv selbst zur Geltung zu kommen. Beide Seiten gaben keinen Ball auf, gingen hart in die Zweikämpfe - viele Unterbrechungen waren die Folge.

Nach 36 Minuten musste Alonso erstmals wechseln. Rechtsverteidiger Odilon Kossounou blieb nach einem Laufduell liegen, humpelte anschließend mit bandagiertem Oberschenkel vom Platz. Mitchel Bakker ersetzte ihn. Wenig später ging es vor den Augen von Bundestrainer Hansi Flick und Roma-Legende Francesco Totti torlos in die Kabine.

Ohne Pausenwechsel auf beiden Seiten wirkten die Gastgeber dann frischer, Bayer überstand die Sturm- und Drangphase bis zur 55. Minute aber schadlos.

Doch als die Werkself versuchte, selbst wieder Akzente zu setzen, schlug die Roma zu. Einen Schuss von Mittelstürmer Tammy Abraham parierte Hradecky, Bove drosch den Abstauber über die Linie. Jeremie Frimpong (87.) vergab eine Großchance zum Ausgleich.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne

Kimi Antonelli liegt auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel voll auf Kurs - der Sieg in Mexiko wird aber ein hartes Stück Arbeit. Zwei Tage vor seiner möglichen Krönung belegte der Mercedes-Pilot im freien Training am Freitag den vierten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm schon Rang neun in jedem Fall für den vorzeitigen WM-Triumph.

Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf

Dank brutaler Effizienz hat die SV Elversberg im Südwest-Duell der Pokal-Enttäuschten den Auswärtslauf des FSV Mainz 05 gestoppt. Der Neuling gewann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags 4:1 (3:0) gegen die zuvor punktgleichen Rheinhessen und kletterte vorerst auf Platz fünf. Der schwache FSV hatte zuvor als einzige Mannschaft in der Eliteklasse alle Partien in der Fremde gewonnen - saisonübergreifend waren es sogar fünf Auswärtssiege in Folge. Zum ersten Mal seit Mitte April gab Mainz bei einem Gastspiel wieder Punkte ab.

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Textgröße ändern: