English Woman's Journal - Dämpfer für Union - FCA mit Befreiungsschlag

Dämpfer für Union - FCA mit Befreiungsschlag


Dämpfer für Union - FCA mit Befreiungsschlag
Dämpfer für Union - FCA mit Befreiungsschlag / Foto: © FIRO/SID

Union Berlin hat im spannenden Rennen um die Champions-League-Plätze einen Dämpfer erlitten. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer verlor bei Angstgegner FC Augsburg mit 0:1 (0:0) und ist nun im wegweisenden Topduell am kommenden Samstag gegen den direkten Konkurrenten SC Freiburg in Zugzwang. Für den FCA war es nach sieben Spielen ohne Sieg im Abstiegskampf der erhoffte und dringend benötigte Befreiungsschlag.

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Dion Beljo brachte die Augsburger in der 53. Minute mit seinem dritten Saisontor in Führung. Union setzte damit auch im zwölften Pflichtspiel gegen die Augsburger seine Negativserie (nur ein Sieg bisher) fort, hat aber drei Spieltage vor Schluss nach wie vor alles in der eigenen Hand, sich den großen Traum von der Königsklasse noch zu erfüllen.

Fischer wollte mit einem Kurztrainingslager am Tegernsee vor der Partie für einen Impuls sorgen und "den Teamgeist" beschwören. Doch zunächst taten sich die Eisernen schwer. Der FCA startete trotz der prekären Tabellensituation selbstbewusst. Ohnehin hatte Trainer Enrico Maaßen schon vor dem Anpfiff zur Ruhe gemahnt. Man brauche "keine schlechte Stimmung. Wir haben alles in der eigenen Hand", sagte er.

Allerdings konnten sich die Berliner vom Augsburger Anfangsdruck schnell befreien. Es entwickelte sich ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und guten Chancen für Union, das mehr und mehr die Initiative übernahm: Zweimal war Kevin Behrens (16./22.) bei Kopfbällen gefährlich. Zudem scheiterten Sheraldo Becker (27.) und Janik Haberer (28.) an Tomas Koubek.

Der FCA blieb dagegen weitgehend harmlos, hatte aber kurz vor der Pause trotzdem die Riesenchance zur Führung. Doch Beljo traf nach einem schweren Patzer von Union-Keeper Frederik Rönnow nur das Außennetz.

Besser machte er es nach dem Wechsel. Nach Flanke von Ruben Vargas war Beljo zur Stelle, profitierte dabei aber auch von erheblichen Lücken in der Union-Abwehr. Union zeigte sich geschockt. Es fehlten bei allem Bemühen die Ideen, der FCA stand zudem gut. Überhaupt wurden die Augsburger nun mutiger und hatten einige gute Schussmöglichkeiten.

M.Stevenson--EWJ

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