English Woman's Journal - Von Bredow-Werndl gewinnt zum zweiten Mal Dressur-Weltcup

Von Bredow-Werndl gewinnt zum zweiten Mal Dressur-Weltcup


Von Bredow-Werndl gewinnt zum zweiten Mal Dressur-Weltcup
Von Bredow-Werndl gewinnt zum zweiten Mal Dressur-Weltcup / Foto: BEHROUZ MEHRI - SID

Die deutsche Topreiterin Jessica von Bredow-Werndl hat ihren Titel im Dressur-Weltcupfinale mit einer weiteren Glanzleistung erfolgreich verteidigt. Dank einer perfekt abgestimmten Choreografie gewann die 37-Jährige von Gut Aubenhausen auf ihrer 15-jährigen Trakehnerstute Dalera die Kür in Omaha/USA mit 90,482 Prozentpunkten.

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Die fünfmalige Weltcupsiegerin Isabell Werth zeigte mit ihrem Hengst Quantaz ebenfalls eine sehr gute Kür und wurde Dritte (85,761), Silber ging an Team-Weltmeisterin Nanna Skodborg Merrald (Dänemark/87,146) mit Zepter.

Wie schon bei den ersten zwei Auftritten nach ihrer Babypause zeigten Titelverteidigerin von Bredow-Werndl und ihre Partnerin nahezu keine Schwächen. Das Traumduo erhielt fast perfekte künstlerische Noten von 96,000 Prozent und mehr für ihren Tanz zur Musik der Französin Edith Piaf.

Nach ihrem ersten Triumph in Leipzig 2022 hatte sich "JBW" mit "einem lachenden und einem weinenden Auge" in ihre Auszeit verabschiedet, auch nach ihrem erneuten Sieg im prestigeträchtigen Wettbewerb fand sie emotionale Worte. Die Siegerin sprach ihrer Dalera einmal mehr ein Riesenlob aus: "Sie ist wundervoll. Das ist das Wort, das sie beschreibt. Sie will es immer toll machen und hat es heute wieder gemacht. Da werde ich gleich emotional, denn das ist nicht selbstverständlich. Sie ist etwas ganz Besonderes."

Auch die siebenmalige Olympiasiegerin Werth und Quantaz bekamen ihren Lohn für eine sehr gut abgestimmte Kür. Ihre rockige Choreografie bescherte der Rheinbergerin wie schon im letzten Jahr, beim Abschied von ihrer treuen Stute Weihegold, Bronze. Dazu gab es ein großes Lob von Bundestrainerin Monica Theodorescu.

"Isabell hat toll vorgelegt mit über 85 Prozent, das war richtig gut und auch das Pferd ging sehr gut." Quantaz sei "unwahrscheinlich vorwärts gegangen" und habe "toll piaffiert". Beide Reiterinnen haben Theodorescu mit ihren gut abgestimmten Küren "so viel Freude gemacht, weil das nicht so ein Einheitsbrei ist".

Wermutstropfen der erfolgreichen deutschen Dressurequipe war der Ausfall von Ingrid Klimke und Franziskus. Die Vierte des Grand Prix musste ihren Start im Finale am Freitag absagen, weil "Franz" sich "akut vertreten" hatte. "Das war sehr schade und auch sehr traurig für Ingrid und das ganze Team", so Theodorescu.

R.Mcintosh--EWJ

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