English Woman's Journal - Umstürzende Bäume: Zweite Runde beim US Masters unterbrochen

Umstürzende Bäume: Zweite Runde beim US Masters unterbrochen


Umstürzende Bäume: Zweite Runde beim US Masters unterbrochen
Umstürzende Bäume: Zweite Runde beim US Masters unterbrochen / Foto: CHRISTIAN PETERSEN - SID

Umgestürzte Bäume, Wind und Regen: Wetterkapriolen haben zur Unterbrechung der zweiten Runde beim US Masters in Augusta geführt. Als die Organisatoren am Freitagnachmittag (Ortszeit) Spieler, Betreuer und Zuschauer eilig vom Platz riefen, hatte Bernhard Langer seine Runde bereits beendet. Der deutsche Golfprofi wird bei seiner 40. Teilnahme an dem Prestigeturnier höchstwahrscheinlich am Cut scheitern.

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Der 65-Jährige spielte am Karfreitag eine 74er-Runde und zeigte sich dabei im Vergleich zum Auftakt am Donnerstag (75) leicht verbessert. Mit insgesamt fünf Schlägen über Par ist Langers Aus nach zwei Runden jedoch so gut wie sicher. Um doch noch weiterzukommen, müssen zahlreiche vor Langer platzierte Spieler auf ihren zweiten Runden einbrechen.

Wegen des starken Windes stürzten am 17. Loch drei Bäume in der Nähe von Zuschauerinnen und Zuschauern um, nach ersten Informationen wurde dabei niemand verletzt. An ein Weiterspielen war dennoch nicht zu denken. Die Sicherheit aller Beteiligten stehe an erster Stelle, hieß es.

Dem Anhausener Langer, zweimaliger Masters-Sieger, gelangen zwei Birdies, jedoch leistete er sich vier Bogeys, die ein besseres Ergebnis verhinderten. Die Spieler unter den besten 50 qualifizieren sich für die finalen Runden auf dem Par-72-Kurs. Langer lang zum Zeitpunkt des Abbruchs drei Schläge hinter dem Cut, er werde jedoch im nächsten Jahr wieder angreifen, versicherte er bei Sky.

Den Sprung in die heiße Phase wird höchstwahrscheinlich auch Mitfavorit Rory McIlroy verpassen. Der Nordire, der am Donnerstag eine 72 gespielt hatte, verpatzte seine zweite Runde völlig und legte eine 77 hin. Nach sieben Bogeys und nur zwei Birdies stand McIlroy zur Halbzeit wie Langer bei fünf Schlägen über Par.

Ganz vorne lag zunächst Brooks Koepka, einer der "LIV-Rebellen", der der PGA-Tour den Rücken gekehrt hat und nun in der lukrativen, aber wegen des saudischen Einflusses umstrittenen LIV-Tour spielt. Der US-Amerikaner, der zum Auftakt mit einer 65 geglänzt hatte, ließ am Freitag eine 67 folgen. Er liegt damit zwölf Schläge unter Par.

"Es war sehr solide, ich habe nicht wirklich viel falsch gemacht", sagte Koepka: "Auf den Par-fünf-Löchern muss man auf den Birdie gehen und die Chance nutzen. Das ist mir gut gelungen."

Superstar Tiger Woods hatte zum Einstand unter Schmerzen am rechten Bein eine 74 gespielt, für den US-Amerikaner war es die schlechteste Auftaktrunde bei einem US Masters seit 18 Jahren. Woods begann seine zweite Runde damit unter großem Druck, nach neun Löchern war er auf Par-Kurs und wahrte damit die Chance, den Cut zu schaffen.

N.M.Shaw--EWJ

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