English Woman's Journal - Tuchel selbstkritisch: "Am Ende sind wir selbst schuld"

Tuchel selbstkritisch: "Am Ende sind wir selbst schuld"


Tuchel selbstkritisch: "Am Ende sind wir selbst schuld"
Tuchel selbstkritisch: "Am Ende sind wir selbst schuld" / Foto: KERSTIN JOENSSON - SID

Nach dem Ende des Triple-Traums haben Trainer und Spieler des FC Bayern die Gründe für das Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg bei sich selbst gesucht. "Wir sind natürlich mega enttäuscht", sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:2 (1:1) gegen den Vorjahresfinalisten, räumte aber auch ein: "Am Ende sind wir selbst schuld." Im Vorjahr waren die Münchner gleich in der zweiten Runde 0:5 bei Borussia Mönchengladbach untergegangen.

Textgröße ändern:

Eine Woche vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Manchester City warnte Tuchel davor, nach der Übernahme der Tabellenführung in der Bundesliga zumindest die Meisterschaft als garantiert anzusehen. "Wir müssen versuchen, nachzulegen. Es ist ein extrem enges Rennen in der Bundesliga." Am kommenden Samstag müssen die Bayern erneut gegen die viertplatzierten Freiburger antreten - dann auswärts.

In seiner kritischen Analyse bezog sich Tuchel nicht zuletzt auf die Szenen vor dem durch den eingewechselten Jamal Musiala verursachten Handelfmeter, der zum Siegtreffer durch Lucas Höler führte (90.+5). Der neue Münchner Trainer bemängelte, dass seine Mannschaft zuvor zwei Kopfballduelle verloren und den Schuss aus dem Rückraum durch Nicolas Höfler zugelassen hatte. Höfler hatte zuvor mit einem strammen Weitschuss (27.) die Münchner Führung durch Dayot Upamecano ausgeglichen (19.).

ARD-Experte Bastian Schweinsteiger stellte in diesem Zusammenhang fest, dass den Münchnern eine gewisse "Gierigkeit" auch im Abwehrverhalten gefehlt habe - Tuchel kommentierte dies mit einem Nicken und einem "Ja". Trotzdem, betonte er, sei seine Mannschaft "in der Lage gewesen, das Spiel zu gewinnen".

Thomas Müller merkte selbstkritisch an, dass den Bayern trotz ihrer Überlegenheit vor allem in der zweiten Halbzeit nicht zuletzt die "Ideen" gefehlt hätten, um gegen gut organisierte und tief stehende Freiburger zum Abschluss zu kommen. "Im letzten Drittel hat es uns Freiburg zu schwer gemacht", sagte er, dabei habe den Münchner, die "Präzision", das "letzte Etwas", aber auch der "Spielwitz" gefehlt.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück

Die SG Flensburg-Handewitt hat die erste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga (HBL) abgeschüttelt und sich die Tabellenführung zurückgeholt. Vier Tage nach dem bitteren 30:31 beim VfL Gummersbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gegen Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) durch und verdrängte den punktgleichen THW Kiel (beide 19:3) dank der besseren Tordifferenz von Platz eins.

Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt

Der 29-Jährige erreicht das nächste große Ziel: Nach seinem Sieg über Tallon Griekspoor in Wien wird Zverev ab Montag die Weltrangliste der Männer anführen.

Champions League: Füchse gewinnen zum Gruppenabschluss

Die Füchse Berlin haben die Gruppenphase der Handball-Champions-League mit einem Sieg abgeschlossen, gehen aber mit einer schweren Hypothek in die Hauptrunde. Das Team von Trainer Nicolej Krickau bezwang den sieglosen serbischen Außenseiter RK Partizan Belgrad nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit 40:33 (17:18). Der Finalist der vergangenen beiden Königsklassen-Spielzeiten beendete die Vorrunde mit 8:4 Punkten auf Rang zwei hinter dem makellosen KC Veszprém (12:0).

BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund darf vor dem Klassiker bei Bayern München auf ein Comeback von Konstantinos Karetsas hoffen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler absolvierte am Donnerstag nach seiner Bänderverletzung im Fuß erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob er für das Topspiel beim deutschen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, soll sich am Freitag entscheiden.

Textgröße ändern: