English Woman's Journal - Düsseldorf trennt sich von Coach Hansson - Dolak Nachfolger

Düsseldorf trennt sich von Coach Hansson - Dolak Nachfolger


Düsseldorf trennt sich von Coach Hansson - Dolak Nachfolger
Düsseldorf trennt sich von Coach Hansson - Dolak Nachfolger / Foto: © FIRO/SID

Vier Tage nach dem Viertelfinal-Aus in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat sich die Düsseldorfer EG von Trainer Roger Hansson getrennt. Sportdirektor Niki Mondt bemängelte in der Saisonanalyse, "dass unsere Leistungen nicht immer so zufriedenstellend waren wie die Ergebnisse und wir zu oft unter unseren Möglichkeiten gespielt haben". Der bisherige Assistent Thomas Dolak rückt zum Headcoach auf.

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Die DEG war unter dem schwedischen Coach in der Hauptrunde zwischenzeitlich sogar unter die ersten Vier vorgestoßen, rutschte am Ende aber noch auf Platz sieben ab und musste durch die Pre-Play-offs. Im Viertelfinale gegen den ERC Ingolstadt verspielten die Düsseldorfer dreimal in der Schlussphase eine Führung und schieden nach dem spektakulären 6:7 am Freitag nach 6:3-Führung aus.

Schon während der Saison hatte es leise Kritik an Hansson gegeben, der erst im vergangenen Sommer vom EV Zug zur DEG gewechselt war. Düsseldorf lebte extrem von den starken Leistungen des Torhüters Henrik Haukeland, der als bester Goalie der Hauptrunde ausgezeichnet wurde. Auch hatte man sich vom langjährigen Nachwuchscoach Hansson wohl eine größere Weiterentwicklung der jungen deutschen Spieler um Alex Blank versprochen.

Direkt nach dem Aus hatte Geschäftsführer Harald Wirtz noch ein positives Fazit gezogen: "Besserer Tabellenplatz, höherer Punktequotient, mehr gewonnene Spiele, wieder junge deutsche Spieler integriert. Ich bin mit dieser Saison sehr zufrieden und freue mich auf die nächste."

Die DEG verliert Leistungsträger wie die Stürmer Daniel Fischbuch und Tobias Eder. Kapitän Alexander Barta ließ seine Zukunft offen. Der 40-Jährige, der am Freitag sein 1010. DEL-Spiel bestritt, forderte Verstärkungen, damit nach 2015 endlich wieder der Halbfinaleinzug gelingt: "Wir müssen Qualität holen, damit wir Serien gewinnen und damit es nicht mehr so weh tut, wie es gerade weh tut."

P.Munro--EWJ

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