English Woman's Journal - IOC-Tagung: Europäische Außenminister mit dringendem Appell

IOC-Tagung: Europäische Außenminister mit dringendem Appell


IOC-Tagung: Europäische Außenminister mit dringendem Appell
IOC-Tagung: Europäische Außenminister mit dringendem Appell / Foto: THOMAS SAMSON - SID

Die Außenminister von Polen, Großbritannien sowie der baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter Führung von Thomas Bach aufgefordert, am bestehenden Ausschluss russischer und belarussischer Athleten von internationalen Wettkämpfen festzuhalten. "Wir sind der festen Überzeugung, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist", heißt es in einem gemeinsamen Statement.

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Hintergrund ist die Zusammenkunft der IOC-Exekutive in Lausanne, die am Dienstag "Leitplanken" für die Rückkehr der zurzeit verbannten Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus beschließen will - auch mit Blick auf die Spiele 2024 in Paris. Laut Statement der Außenminister existiere allerdings "kein einziger Grund", von der bestehenden Exklusion abzurücken solange der Angriffskrieg unvermindert weitergehe.

Die Verfasser betonen, dass es bei dem Ausschluss nicht um die Nationalität der Athleten gehe, sondern um die Tatsache, "dass sie von ihren Regierungen oder Unternehmen gesponsert werden, die das Kreml-Regime unterstützen" oder direkt mit dem russischen Militär verknüpft seien.

Obwohl das IOC noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen habe, fordern die Ministerien dringend dazu auf, entsprechende Pläne zu überdenken und zu der "ursprünglichen, bewährten und von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Haltung zurückzukehren". Der Weg für Athleten aus Russland und Belarus zurück in die internationale Sportgemeinschaft liege dabei auf der Hand - die Beendigung des Krieges und Anerkennung der international anerkannten Grenzen seien unabdingbare Voraussetzungen.

L.Paterson--EWJ

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