English Woman's Journal - Mit Tempo über die Außen: Bayer stoppt Herthas Aufschwung

Mit Tempo über die Außen: Bayer stoppt Herthas Aufschwung


Mit Tempo über die Außen: Bayer stoppt Herthas Aufschwung
Mit Tempo über die Außen: Bayer stoppt Herthas Aufschwung / Foto: © FIRO/SID

Bayer Leverkusen hat sich für das Europa-League-Achtelfinale warmgeschossen und den Aufwärtstrend von Hertha BSC vorerst gestoppt. Die Werkself bezwang die Berliner am Sonntag mit 4:1 (2:0), feierte den ersten Sieg in der ausverkauften BayArena nach drei Heim-Pflichtspielpleiten und kletterte auf Rang neun der Fußball-Bundesliga. Die Hertha als Tabellen-14. wartet seit einem halben Jahr auf einen Auswärtssieg.

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Vor 30.210 Zuschauern trafen Sardar Azmoun (12.), Jeremie Frimpong (21.), Moussa Diaby (60.) und der eingewechselte Amine Adli (73.) für die temporeiche Werkself, für Berlin war Dodi Lukebakio (67., Foulelfmeter) erfolgreich. Leverkusen geht mit breiter Brust ins Achtelfinal-Hinspiel der Europa League am Donnerstag gegen Ferencvaros Budapest. Die Herthaner verloren das siebte Gastspiel in Folge und liegen weiter nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

Bayer-Trainer Xabi Alonso konnte personell fast aus dem Vollen schöpfen. "Es freut mich, dieses Problem zu haben", hatte der Spanier gesagt, auch mit Blick auf das Luxusproblem im Sturmzentrum. Dort vertraute er erneut auf den formstarken Azmoun. Toptalent Florian Wirtz kehrte ebenso in die Startelf zurück wie die zuletzt gelbgesperrten Jonathan Tah und Piero Hincapie.

Und Hincapie war es, der mit einer scharfen Flanke nach knapp einer Minute für die erste Torannäherung sorgte. Leverkusen war in der Anfangsphase um Spielkontrolle bemüht, kombinierte sich immer wieder über die Außen ins letzte Drittel der abwartend agierenden Herthaner - und schlug doppelt zu. Nach schönem Zusammenspiel von Wirbelwind Diaby und Flügelflitzer Frimpong drückte Azmoun den Ball über die Linie, keine zehn Minuten später erhöhte Frimpong auf Zuspiel von Diaby. Beide Male kam die scharfe Hereingabe von rechts, beide Male kam Berlins Marco Richter auf der Torlinie zu spät.

Bei einsetzendem Regen musste Bayer-Coach Alonso kurz darauf zum ersten Mal wechseln. Der auffällige Frimpong fasste sich an den rechten Oberschenkel, nach knapp einer halben Stunde wurde der Niederländer durch seinen Landsmann Timothy Fosu-Mensah ersetzt. Dem Spielverlauf tat das keinen Abbruch. Das Team von Gäste-Coach Sandro Schwarz versuchte, Nadelstiche zu setzen, doch die Gastgeber blieben gefährlicher.

Der zweite Durchgang begann ohne Wechsel, beide Teams blieben engagiert. Berlins Lukebakio (50.) versuchte es aus der Distanz, doch Leverkusen erhöhte. Zunächst knallte Diaby den Ball an die Latte, wenige Sekunden später traf er aus fünf Metern. Dann brachte Fosu-Mensah Hertha-Kapitän Marvin Plattenhardt im Strafraum zu Fall, Lukebakio gab der Hertha kurz Hoffnung - doch Adli sorgte für die Entscheidung.

E.Cunningham--EWJ

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