English Woman's Journal - Gojowczyk verpasst Halbfinale von Acapulco - Medwedew siegt nach Nummer-1-Nachricht

Gojowczyk verpasst Halbfinale von Acapulco - Medwedew siegt nach Nummer-1-Nachricht


Gojowczyk verpasst Halbfinale von Acapulco - Medwedew siegt nach Nummer-1-Nachricht
Gojowczyk verpasst Halbfinale von Acapulco - Medwedew siegt nach Nummer-1-Nachricht

Tennisprofi Peter Gojowczyk hat das Halbfinale des ATP-Turniers in Acapulco verpasst. Der Münchner war beim 1:6, 0:6 gegen den an sechs gesetzten Briten Cameron Norrie chancenlos und schied damit als letzter von ursprünglich vier Deutschen im Hauptfeld des mexikanischen Hartplatz-Turniers aus. Gojowczyk hatte nach der Disqualifikation von Olympiasieger Alexander Zverev kampflos das Viertelfinale erreicht.

Textgröße ändern:

Die künftige Nummer eins der Tenniswelt, Daniil Medwedew, feierte unterdessen einen ungefährdeten 6:2, 6:3-Erfolg gegen Yoshihito Nishioka und trifft nun im Halbfinale in der Neuauflage des Australian-Open-Endspiels auf den Spanier Rafael Nadal.

Der Russe wird am Montag den Spitzenplatz in der Weltrangliste von Novak Djokovic übernehmen, nachdem der Serbe im Viertelfinale des ATP-Turniers in Dubai überraschend gegen den tschechischen Qualifikanten Jiri Vesely gescheitert war. Djokovic hatte die Liste 361 Wochen lang angeführt.

"Es ist tatsächlich nicht einfach, ein Match zu spielen, wenn man diese Nachricht tagsüber erhält", sagte Medwedew. Er habe die Niederlage von Djokovic mitbekommen, "aber ich wusste nicht, dass ich die Nummer eins werde, wenn er verliert. Ich dachte, ich müsste hier etwas Großes tun. Als ich dann alle Nachrichten erhielt, verstand ich: Okay, es wird passieren."

Mit Medwedew wird erstmals seit 2004 nicht einer der "großen Vier" an der Spitze der Tennis-Weltrangliste stehen. Fast zwei Jahrzehnte lang hatten Djokovic, Nadal, Roger Federer oder Andy Murray die Weltrangliste angeführt. Zudem ist der 26-Jährige nach Jewgeni Kafelnikow und Marat Safin erst der dritte Russe überhaupt, der das Tableau bei den Männern anführt.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Wieder in fünf Sätzen: Zverev quält sich in die dritte Runde

Alexander Zverev riss sich erleichtert das verschwitzte Shirt vom Leib, dann holte er sich den spärlichen Applaus der verbliebenen New Yorker Nachtschwärmer ab. Der French-Open-Sieger hat zwei Tage nach seinem Erstrunden-Schreck auch die nächste Pflichtaufgabe bei den US Open nur mit großer Mühe gelöst. Beim 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Franzosen Quentin Halys wirkte Zverev zwischenzeitlich arg verunsichert.

"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden

Nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon hat Jan-Lennard Struff bei den US Open die nächste Grand-Slam-Überraschung verpasst. Der Warsteiner verlor einen kuriosen Nervenkrimi gegen den gesetzten Francisco Cerúndolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 und verpasste es, zum vierten Mal in die dritte Runde der US Open einzuziehen. 16 Doppelfehler wurden ihm zum Verhängnis.

Textgröße ändern: