English Woman's Journal - Kombinierer plädieren für mehr Gleichberechtigung

Kombinierer plädieren für mehr Gleichberechtigung


Kombinierer plädieren für mehr Gleichberechtigung
Kombinierer plädieren für mehr Gleichberechtigung / Foto: JOE KLAMAR - SID

Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger hat nach dem ersten Mixed-Wettbewerb der WM-Geschichte für eine Aufnahme der Frauen-Kombination ins olympische Programm plädiert. "Die Sportart hat sich bei den Damen enorm entwickelt", sagte der 25-Jährige am Sonntag im slowenischen Planica: "Wenn das so weitergeht und die Mädels auch olympisch werden könnten, würde man nochmal einen Schritt machen."

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Im vergangenen Juni hatte die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) den Frauen trotz der Bestrebungen zur Geschlechtergleichheit die Aufnahme ins Programm der Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo verwehrt und damit die gesamte olympische Zukunft der Nordischen Kombination in Frage gestellt. Am Sonntag fand in Planica erstmals ein Mixed-Wettbewerb bei einer WM statt, Deutschland gewann Silber hinter Norwegen.

Ein Grund für den Kurs des IOC ist unter anderem die große Dominanz der Top-Nationen, auch am Sonntag setzten sich die Teams aus Norwegen, Deutschland und Österreich deutlich vor den anderen Mannschaften durch. Deswegen sei es wichtig, "die Sportart bei den Damen oder in Form neuer Formate" weiter zu fördern, sagte Julian Schmid, zweimaliger Vizeweltmeister von Planica. So könne man dafür sorgen, dass "mehr Nationen länger um Medaillen mitkämpfen können".

"Es war schön, die Mädels dabei zu haben", betonte Geiger nach dem Mixed-Wettkampf und ergänzte, das neue Format bringe "nochmal frischen Wind rein". Auch deswegen versuche man weiterhin, das IOC zu einer Aufnahme der Frauen-Kombination zu bewegen: "Ich glaube, es wäre die einzige richtige Entscheidung, dass sie 2026 dazukommen."

N.M.Shaw--EWJ

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