English Woman's Journal - Fischer-Anwälte sprechen von "Rufmordkampagne"

Fischer-Anwälte sprechen von "Rufmordkampagne"


Fischer-Anwälte sprechen von "Rufmordkampagne"
Fischer-Anwälte sprechen von "Rufmordkampagne" / Foto: FILIPPO MONTEFORTE - SID

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des unerlaubten Drogenbesitzes über seine Anwälte mit Vehemenz zurückgewiesen. Es handle sich um eine "Rufmordkampagne", hieß es in einer Pressemitteilung von Fischers Rechtsanwälten Marko Spänle und Stefan Bernhard-Eckel.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte am Montag Ermittlungen gegen den 66-Jährigen sowie dessen Ehefrau und 25 Jahre alten Sohn eingeleitet. Laut HR soll Fischers jüngerer Sohn (13) in der Schule mit einem Freund Kokain konsumiert haben, die Mutter des Freundes habe demnach die Schule und die Polizei informiert. Anschließend sei Fischers Wohnung Ende Januar durchsucht worden, die Ermittler fanden dem HR-Bericht zufolge dabei Kokain-Rückstände auf dem Nachttisch des Eintracht-Präsidenten.

Fischers Anwälte teilten nach Einsicht in die Ermittlungsakte mit, sie seien der Rechtsauffassung, dass "bereits der Erlass und der Vollzug des Durchsuchungsbeschlusses (...) rechtswidrig" gewesen seien. Der Freund von Fischers Sohn und dessen Mutter hätten bei der polizeilichen Vernehmung widersprüchliche und zum Teil wenig glaubwürdige Angaben gemacht. Es sei "nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen diese Angaben nicht hinterfragt wurden", hieß es in dem vierseitigen Schreiben.

Zutreffend sei, dass bei der Hausdurchsuchung "in einer kleinen Handtasche der Haushaltshilfe Marihuana in geringer Menge und in deren Bett eine geringste Menge einer verdächtigen Substanz gefunden wurden". Und: "Auf einem Nachttisch in einem Schlafzimmer, in dem unser Mandant nicht nächtigt, wurden zudem Rückstände einer weißen Substanz auf klebrigem Untergrund festgestellt."

Ein Drogenschnelltest sei bei dieser Substanz durchgeführt worden, dieser habe positiv auf Kokain reagiert. Allerdings handle es sich "nicht um ein in der Praxis als zuverlässig anerkanntes Standardtestverfahren", hieß es mit Verweis auf verschiedene vorangegangene Urteile. Ein Ergebnis eines solchen Tests sei daher "nicht gerichtverwertbar".

Der Eintracht-Präsident habe seine Anwälte zudem beauftragt, "auch strafrechtlich auf die falschen Vorwürfe der Kindesmutter zu reagieren". Die Einstellung des "gegen unseren Mandanten, seine Lebensgefährtin und seinen Sohn geführten Ermittlungsverfahrens wurde bereits beantragt".

St.Ch.Russell--EWJ

Empfohlen

Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar

Nach dem Wirbel um einen mutmaßlichen Scherz von Fußball-Superstar Kylian Mbappé über Chinas Staatsgründer Mao Zedong hat sich nun auch Real Madrid offiziell entschuldigt. Der Klub wolle sich "beim chinesischen Volk für die Verstimmung entschuldigen, die durch die jüngsten Äußerungen unseres Spielers Kylian Mbappé möglicherweise entstanden ist", teilte der spanische Rekordmeister am Mittwoch mit.

Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich

Norwegens Fußball-Verbandschefin Lise Klaveness (45) hat die Hoffnung der Europäer auf eine Alternative zu FIFA-Chef Gianni Infantino unterstrichen und vereinzelte Rufe nach einer eigenen Kandidatur zurückgewiesen. Ihr Verband habe international "eine Rolle gespielt, die nicht der effizienteste Weg ist, um Stimmen zu gewinnen", sagte Klaveness dem britischen Guardian: "Ich denke, wir haben uns sehr deutlich geäußert, deshalb glaube ich nicht, dass das diesmal für mich in Frage kommt, und es war auch kein wirkliches Thema für mich."

MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball

Die Milwaukee Brewers haben ihre erste Chance auf ihren Premieren-Titel in der Major League Baseball (MLB) vergeben. Das Team aus Wisconsin verlor in der Nacht zum Mittwoch Spiel vier der World Series bei den Tampa Bay Rays mit 3:4 nach Extra Innings. In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 3:1 für die Brewers.

NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit Minnesota Wild in der NHL weiter auf Erfolgskurs. Der 31-Jährige und sein Team setzten sich mit 3:1 bei Utah Mammoth durch. Mit einer Bilanz von nun neun Siegen und nur drei Niederlagen führt Minnesota die Western Conference mit 20 Punkten weiter an.

Textgröße ändern: