English Woman's Journal - Joker Siebatcheu sticht: Union stürmt an die Tabellenspitze

Joker Siebatcheu sticht: Union stürmt an die Tabellenspitze


Joker Siebatcheu sticht: Union stürmt an die Tabellenspitze
Joker Siebatcheu sticht: Union stürmt an die Tabellenspitze / Foto: © FIRO/SID

Die Überflieger von Union Berlin haben auch das fünfte Pflichtspiel in diesem Jahr für sich entschieden und sind vorerst an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga gestürmt. Das Team von Trainer Urs Fischer setzte sich dank eines späten Treffers von Joker Jordan Siebatcheu (84.) mit 2:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 durch und zog in der Tabelle mindestens für 26 Stunden an Rekordmeister Bayern München vorbei, der erst am Sonntagabend beim VfL Wolfsburg ins Geschehen eingreifen kann und gehörig unter Druck steht.

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Stürmer Kevin Behrens (32.) hatte zuvor im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei die Führung für die Köpenicker erzielt, der Ex-Union Marcus Ingvartsen glich per Handelfmeter nach Videobeweis (79.) aus. Die Unioner haben mit nun 39 Zählern das von Fischer stets zurückhaltend formulierte 40-Punkte-Ziel fast erreicht mausern sich immer mehr zu einem ernsthaften Meisterschaftskandidaten. Mainz hingegen bleibt weiter im grauen Mittelfeld der Tabelle stecken.

Vier Tage nach dem 2:1-Erfolg im Pokal gegen die Wölfe und dem geplatzten Wechsel des spanischen Dribbelkünstlers Isco war bei Union von Beginn an kaum Müdigkeit zu spüren, die Berliner waren sofort das aktivere Team und hatten durch einen Flachschuss von Jerome Roussillon (10.) die erste Chance der Partie.

Trainer Fischer, den die Tabelle nach eigener Aussage "erst nach dem 34. Spieltag" interessiert, sah auch in der Folge einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft, die sich in der 32. Minute belohnte: Paul Seguin fand mit seiner Flanke von der rechten Seite Behrens, der den Ball einen Tag nach seinem 32. Geburtstag aus wenigen Metern ins Tor verlängerte.

Die Gäste aus Mainz konzentrierten sich überwiegend aufs Kontern, erst nach dem Rückstand wurde die Mannschaft von Bo Svensson etwas aktiver. Union stand defensiv aber stabil.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel chancenarm, Roussillon (48.) prüfte mit einem Schuss aus der zweiten Reihe FSV-Keeper Finn Dahmen. Union verwaltete die knappe Führung clever, den Mainzer fehlte wenige Tage nach der deutlichen 0:4-Pokalpleite gegen Bayern München die Durchschlagskraft.

Der Spielfluss litt in der zweiten Halbzeit unter vielen Unterbrechungen, dennoch suchten beide Teams weiter den Weg nach vorne. Nach einem Handspiel von Seguin kamen die Mainzer dann ins Spiel zurück, aber die Eisernen schlugen zurück.

N.Steward--EWJ

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