English Woman's Journal - Ford kehrt in die Formel 1 zurück - Red Bull als Partner

Ford kehrt in die Formel 1 zurück - Red Bull als Partner


Ford kehrt in die Formel 1 zurück - Red Bull als Partner
Ford kehrt in die Formel 1 zurück - Red Bull als Partner / Foto: STEFANI REYNOLDS - SID

Der US-Autohersteller Ford kehrt nach über 20 Jahren in die Formel 1 zurück und geht eine Partnerschaft mit Red Bull ein. Die Traditionsmarke wird zur Saison 2026 wieder Teil der Rennserie sein, die sie in den späten 60er- und 70er Jahren dominiert hat. Ford und das Team von Weltmeister Max Verstappen verkündeten die strategische Partnerschaft am Freitag am Rande der Vorstellung des neuen Red Bull RB19 in New York.

Textgröße ändern:

Der Autobauer wird demnach sein Know-how in den Bereichen Batteriezellen- und Elektromotortechnologie einbringen. Auch wird die Software für die Steuerung des Antriebsaggregats und Analytik bereitgestellt. Die Zusammenarbeit betrifft auch Red-Bull-Juniorpartner AlphaTauri.

Die gemeinsamen Arbeiten am Motor für 2026, wenn ein neues Reglement greift, beginnen in diesem Jahr. Die Antriebe für die kommende Saison, die am 5. März in Bahrain beginnt, entwickelt Red Bull in Zusammenarbeit mit Honda im Powertrains-Werk in Milton Keynes selbst. Auch die Arbeit am 2026er-Antrieb hat Red Bull bereits begonnen.

"Es ist fantastisch, Ford durch diese Partnerschaft wieder in der Formel 1 willkommen zu heißen", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Ford sei ein Hersteller mit einer langen Motorsportgeschichte, die sich über Generationen erstrecke.

Ford-Chef Bill Ford sprach vom Beginn eines "aufregenden neuen Kapitels in der Motorsportgeschichte von Ford". Ein wichtiger Grund für die Rückkehr sei für Ford die Elektrifizierung der Rennserie. Weitere Argumente hätten die angestrebte CO2-Neutralität ab 2030 und die Erschließung neuer Märkte, insbesondere der verstärkten Präsenz auf dem amerikanischen Heimatmarkt, geliefert.

Die Formel 1 erlebt derzeit weltweit einen Boom, speziell aber in den USA. Die Rennserie trägt dem Rechnung: In der kommenden Saison stehen gleich drei US-Rennen (Miami, Austin, Las Vegas) im Kalender. Die amerikanische Rennsport-Größe Michael Andretti drängt zudem mit General Motors (Cadillac) ins Starterfeld. In Logan Sargeant (Williams) besitzt wieder ein US-Fahrer ein Stammcockpit.

Ford war letztmals 2004 in der Formel 1 als Motorenhersteller des Jordan-Teams um die deutschen Piloten Nick Heidfeld und Timo Glock involviert. Die Marke mit dem blauen Oval besitzt allerdings eine stolze Tradition in der Königsklasse. Mit insgesamt 176 Grand-Prix-Siegen ist Ford der dritterfolgreichste Motorenhersteller in der ewigen Bestenliste hinter Ferrari (243) und Mercedes-Benz (212).

E.Brwon--EWJ

Empfohlen

MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball

Die Milwaukee Brewers haben ihre erste Chance auf ihren Premieren-Titel in der Major League Baseball (MLB) vergeben. Das Team aus Wisconsin verlor in der Nacht zum Mittwoch Spiel vier der World Series bei den Tampa Bay Rays mit 3:4 nach Extra Innings. In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 3:1 für die Brewers.

NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit Minnesota Wild in der NHL weiter auf Erfolgskurs. Der 31-Jährige und sein Team setzten sich mit 3:1 bei Utah Mammoth durch. Mit einer Bilanz von nun neun Siegen und nur drei Niederlagen führt Minnesota die Western Conference mit 20 Punkten weiter an.

NBA: Nächste Pleite für Wagner und Brooklyn

Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner hat den ersten Sieg mit den Brooklyn Nets in der NBA haarscharf verpasst. Der 29-Jährige musste sich mit seinem neuen Team auch im vierten Saisonspiel mit 124:125 nach Verlängerung denkbar knapp bei den Boston Celtics geschlagen geben.

Sabitzer sorgt für gutes BVB-Gefühl vor Klassiker

Marcel Sabitzer posierte vier Tage vor dem Klassiker stolz mit der Trophäe des Matchwinners und war heilfroh, dass er auf seinen Coach Niko Kovac gehört hatte. "Der Trainer hat von außen auch nochmal Input gegeben: Schieß!" Sabitzer schoss - und traf in der dritten Minute der Nachspielzeit per Freistoß zum hart erarbeiteten 3:2 (2:0)-Erfolg im DFB-Pokal gegen Werder Bremen.

Textgröße ändern: