English Woman's Journal - Djokovic-Vater verzichtet auf Halbfinale seines Sohnes

Djokovic-Vater verzichtet auf Halbfinale seines Sohnes


Djokovic-Vater verzichtet auf Halbfinale seines Sohnes
Djokovic-Vater verzichtet auf Halbfinale seines Sohnes / Foto: DAVID GRAY - SID

Novak Djokovics Vater Srdjan wird auf den Besuch der Halbfinal-Partie seines Sohnes bei den Australian Open am Freitag verzichten. "Ich bin nur hier, um meinen Sohn zu unterstützen. Ich hatte nicht die Absicht, solche Schlagzeilen oder Störungen zu verursachen", schrieb Srdjan Djokovic. Er werde dem Match gegen den US-Amerikaner Tommy Paul fernbleiben.

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Seine Familie habe "die Schrecken von Krieg miterlebt, und wir wünschen uns nur Frieden", teilte Srdjan Djokovic zudem mit. Zuvor hatte der ukrainische Botschafter in Australien die Veranstalter in Melbourne aufgefordert, ihn vom Turnier auszuschließen. Srdjan Djokovic soll nach dem Halbfinaleinzug seines Sohnes in Melbourne mit Personen gefilmt worden sein, die eine russische Flagge und prorussische Symbole zur Schau stellten.

"Ihm sollte die Akkreditierung entzogen werden", sagte Botschafter Wasyl Myroschnytschenko der Nachrichtenagentur AFP. Zudem forderte er von Novak Djokovic eine Klarstellung seiner Haltung zur russischen Invasion ein: "Er sollte sich für die Geschehnisse entschuldigen und die russische Invasion der Ukraine verurteilen."

Djokovic Senior gab an, dass er nach dem Halbfinalsieg gegen den Russen Andrej Rublew "draußen bei den Fans von Novak" gewesen sei, wie er es nach allen Spielen seines Sohnes getan habe, um zu feiern und Fotos mit Fans zu machen. "Ich hatte nicht die Absicht, in diese Sache verwickelt zu werden", hieß es in dem Statement zu den vieldiskutierten Bildern.

Auf dem Gelände der Australian Open sind russische und belarussische Flaggen sowie weitere Symbole nach einem Vorfall in der ersten Turnierwoche verboten. "Die Spieler und ihre Teams sind über die Regeln in Bezug auf Flaggen und Symbole aufgeklärt und daran erinnert worden, dass jede Situation zu vermeiden ist, die zu Störungen führen könnte", hatten die Turnierveranstalter als Reaktion auf die jüngsten Ereignisse in einem Statement geschrieben.

L.MacDonald--EWJ

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