English Woman's Journal - Gislason hofft "natürlich" auf Pekeler-Comeback

Gislason hofft "natürlich" auf Pekeler-Comeback


Gislason hofft "natürlich" auf Pekeler-Comeback
Gislason hofft "natürlich" auf Pekeler-Comeback / Foto: JANEK SKARZYNSKI - SID

Bundestrainer Alfred Gislason hat sich nach dem WM-Aus der deutschen Handballer offen gegenüber einem Comeback von 2016-Europameister Hendrik Pekeler geäußert. "Er hat sich ja nicht verabschiedet, sondern erstmal eine Pause gemacht und dann verletzt, er muss entscheiden, ob er sich das zutraut. Ich hoffe ja, natürlich", sagte Gislason nach dem 28:35 gegen Olympiasieger Frankreich im Viertelfinale im ZDF.

Textgröße ändern:

Pekeler, der nach den Olympischen Sommerspielen 2021 wegen körperlicher Beschwerden eine längere Pause angekündigt und sich im Anschluss die Achillessehne gerissen hatte, hatte vor dem Frankreich-Spiel seine Bereitschaft für eine Rückkehr ins DHB-Team angedeutet. "Wenn ich merke, ich habe ein gutes Gefühl und keine Probleme, dann werden wir uns zusammensetzen und eine Lösung finden", hatte der Kreisläufer von Rekordmeister THW Kiel im Podcast der Rhein-Neckar Löwen gesagt.

Gislason würde ein Comeback von Pekeler mehr Alternativen in der Deckung verschaffen. Die fehlende Breite machte der Isländer nach dem deutlichen K.o. gegen die Franzosen als ein Hauptproblem auf dem Weg zur Heim-EM im kommenden Jahr aus.

"Unsere Probleme in der Abwehr sind teilweise nicht zu übersehen", sagte Gislason. Mit Johannes Golla und Jannik Kohlbacher habe er "sehr, sehr tolle Kreisläufer", führte er aus, doch "nur einer spielt im Innenblock. Die Franzosen haben drei tolle Kreisläufer und die decken alle im Innenblock. Pekeler kann beides, er ist einer der Weltbesten in Abwehr und Angriff", lobte der 63-Jährige.

Die fehlenden Alternativen in der Abwehr seien "ein großes Manko. Ich hoffe, dass wir das lösen können in den nächsten Monaten. Das ist etwa der Unterschied zwischen uns und den Franzosen", sagte Gislason.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Sabitzer sorgt für gutes BVB-Gefühl vor Klassiker

Marcel Sabitzer posierte vier Tage vor dem Klassiker stolz mit der Trophäe des Matchwinners und war heilfroh, dass er auf seinen Coach Niko Kovac gehört hatte. "Der Trainer hat von außen auch nochmal Input gegeben: Schieß!" Sabitzer schoss - und traf in der dritten Minute der Nachspielzeit per Freistoß zum hart erarbeiteten 3:2 (2:0)-Erfolg im DFB-Pokal gegen Werder Bremen.

Dreesen: Bayern bei Kane-Vertrag "in der Detailarbeit"

Den FC Bayern und seinen frischgebackenen Weltfußballer Harry Kane trennen in Sachen Vertragsverlängerung offenbar nur noch Kleinigkeiten. "Ich bin da sehr positiv", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen der Sport Bild und betonte: "Wir haben gute Gespräche geführt und sind aktuell in der Detailarbeit."

Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist

Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der englische Meister FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des League Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Havertz traf vom Punkt, doch der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.

Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder

Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub schon wieder, doch Borussia Dortmund beendete mit einem Kraftakt die schwarze Pokalserie gegen Werder Bremen - rechtzeitig vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern. Trotz eines Doppelpacks des eingewechselten Torjägers setzte sich der BVB im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) nach drei Pleiten in Folge erstmals seit Januar 2008 wieder gegen die Norddeutschen durch.

Textgröße ändern: