English Woman's Journal - Wegen Unterstützung für Palestine Action: Autorin Rooney nimmt Bücher vom britischen Markt

Wegen Unterstützung für Palestine Action: Autorin Rooney nimmt Bücher vom britischen Markt


Wegen Unterstützung für Palestine Action: Autorin Rooney nimmt Bücher vom britischen Markt
Wegen Unterstützung für Palestine Action: Autorin Rooney nimmt Bücher vom britischen Markt / Foto: Ben STANSALL - AFP/Archiv

Wegen ihrer Unterstützung für die im Vereinigten Königreich verbotene Aktivistengruppe Palestine Action nimmt die irische Bestsellerautorin Sally Rooney ihre Bücher vom dortigen Markt. Ihr Verlag Faber habe mit ihrer "vollständigen Zustimmung" entschieden, die Werke dort nicht mehr zu auszuliefern, erklärte die Autorin am Mittwoch. Sie sei bereit, die "Konsequenzen" ihrer Überzeugungen zu akzeptieren, fügte sie hinzu.

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Die Autorin von Romanen wie "Normal People" und "Intermezzo" wollte Einnahmen aus ihren Buchverkäufen an Palestine Action spenden. Die Gruppe, die auf ihrer Website das Ziel formuliert, die "weltweite Beteiligung am genozidalen Apartheid-Regime Israels" zu beenden, war im Juli 2025 von der britischen Regierung als "terroristische Organisation" verboten worden.

Das Verbot setzt Palestine Action auf dieselbe Schwarze Liste wie die militanten Gruppen Hamas und Hisbollah. In Großbritannien ist es illegal, der Gruppe anzugehören, sie zu unterstützen oder zu finanzieren.

"Infolgedessen könnte die Erfüllung von Verträgen zur Veröffentlichung meiner Arbeit im Vereinigten Königreich nun eine schwerwiegende Straftat darstellen", erklärte die Autorin. In Rooneys Heimatland Irland ist Palestine Action nicht verboten. Laut dem Faber-Verlag werden die Werke der Autorin außerhalb des Vereinigten Königreichs weiterhin verkauft.

Auslöser des Verbots der Organisation im Vereinigten Königreich waren eine Reihe aufsehenerregender Aktionen gegen den Krieg im Gazastreifen, darunter Angriffe auf Rüstungsfabriken wie den israelischen Rüstungskonzern Elbit. Tausende demonstrierten gegen das Verbot, und Menschenrechtsorganisationen prangerten es als Kriminalisierung von Widerspruch an. Die Mitgründerin der Organisation, Huda Ammori, hat gegen das Verbot Berufung eingelegt.

S.Smith--EWJ

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