English Woman's Journal - Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount

Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount


Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount / Foto: Robyn Beck - AFP/Archiv

Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten wollen die bereits genehmigte Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch Paramount Skydance noch in letzter Minute stoppen. Sie reichten am Montag Klage bei einem Bundesgericht in Nordkalifornien ein. Die Übernahme führe zu "höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten" für das Publikum, begründete dies der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta.

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Die zwölf von Demokraten regierten Bundesstaaten berufen sich auf ein Bundesgesetz, das Fusionen untersagt, wenn sie den Wettbewerb erheblich verringern könnten. Zu den Klägern gehören neben Kalifornien die Bundesstaaten Arizona, Colorado, Connecticut, Massachusetts, Minnesota, Nevada, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon und Washington.

Die US-Regierung hatte die Übernahme im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde "voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher" führen, erklärte das Justizministerium.

Das Geschäft hat ein Volumen von rund 111 Milliarden Dollar (rund 97 Milliarden Euro). Paramount erwirbt die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern, darunter auch der Nachrichtensender CNN. Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater Larry Ellison vom Softwareanbieter Oracle sind Unterstützer von Präsident Donald Trump. Kritiker der Fusion fürchten daher um die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN.

Paramount und Warner Bros. hatten die Vereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich der Streamingdienst Netflix aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen hatte. Ende April stimmten auch die Aktionäre zu.

D.W.Robertson--EWJ

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