English Woman's Journal - Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema

Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema


Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema
Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema / Foto: Christophe SIMON - AFP/Archiv

Obwohl sich die Mehrheit der Deutschen um den Einfluss sozialer Medien auf die öffentliche Meinung sorgt, würden nur wenige darauf verzichten. Das geht aus einer am Dienstag in Gütersloh veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor, für die mehr als 2000 Menschen befragt wurden.

Textgröße ändern:

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragten sehen große Social-Media-Plattformen demnach als Instrument politischer Einflussnahme. 71 Prozent betrachten ihren Einfluss auf die öffentliche Meinung kritisch. Zugleich gibt eine Mehrheit von 73 Prozent an, sich mit den Risiken digitaler Plattformen arrangiert zu haben. Ein kompletter Verzicht kommt nur für wenige infrage - 18 Prozent können sich demnach vorstellen, soziale Medien und Messengerdienste ganz aufzugeben.

Was die Verantwortung angeht, haben die Befragten klare Erwartungen an Politik und Plattformen. 85 Prozent unterstützen höhere Geldstrafen für Plattformbetreiber, die gegen geltende Regeln verstoßen. Bei wiederholten Rechtsverstößen befürworten 80 Prozent Maßnahmen bis hin zur Sperrung oder zum Verbot von Plattformen.

78 Prozent der Befragten wünschen sich ein selbstbewussteres Vorgehen Deutschlands und der Europäischen Union gegenüber großen Plattformkonzernen. Gleichzeitig halten 71 Prozent europäische Plattformalternativen für wichtig.

Für die Studie befragte Pollytix Strategic Research im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und der Denkfabrik Agora Digitale Transformation zwischen vergangenem Dezember und Februar 2016 Menschen ab 16 Jahren.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident

Wegen Verunglimpfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den Angeklagten wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten und Billigung von Straftaten schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage ging es in dem Verfahren um einen Reaktion des Mannes in einem sozialen Netzwerk.

"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes

Das frühere Supermodel Cindy Crawford hat sich erstmals öffentlich zum Tod ihres Sohnes Presley Gerber im Alter von nur 27 Jahren geäußert. "Wir sind untröstlich, unseren geliebten Sohn und Bruder verloren zu haben", schrieb Crawford am Sonntag im Namen ihrer Familie im Onlinedienst Instagram. Nach dem Tod von Presley Gerber im September in einer Entzugsklinik in Kalifornien hatte die Familie darum gebeten, in "dieser schweren Zeit" ihre Privatsphäre zu respektieren.

16. Auftritt in fünf Wochen: Céline Dion beendet Konzertreihe nahe Paris

Mit ihrem 16. Auftritt in fünf Wochen hat die kanadische Sängerin Céline Dion ihre Konzertreihe in Frankreich beendet. Die Gesangsdiva trat am Samstagabend vor mehr als 30.000 begeisterten Fans in der ausverkauften Plenitude Arena in Nanterre bei Paris auf.

Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, bezeichnet sich trotz Zweifeln an ihrem Lebenslauf weiterhin als Anwältin - obwohl Interviewäußerungen der 41-Jährigen darauf schließen lassen, dass sie in den USA keine Anwaltszulassung hat. Dem Portal "Real Americas"s Voice" sagte sie am Donnerstag, sie habe sich für die Anwaltsprüfung angemeldet, sei dann aber wegen des bevorstehenden Umzugs mit ihrem Mann nach China "abgelenkt und überfordert" gewesen.

Textgröße ändern: