English Woman's Journal - Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen

Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen


Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen
Mann in Polen nach Tötung von kreml-kritischem Künstler Skrepezki festgenommen / Foto: Piotr PYRKOSZ - Slowo Podlasia/AFP

Die Polizei in Polen hat nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an der Tötung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in der Stadt Biala Podlaska am Montag beteiligt gewesen zu sein. Der Verdächtige habe einen "georgischen Pass benutzt", teilte Tusk am Donnerstag im Onlinedienst X mit. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, den Drahtzieher zu finden, fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Skrepezki, mit bürgerlichem Namen Robert Kusowkow, war ein scharfer Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin gewesen. Bekannt wurde er für seine mitunter provokativen Karikaturen, mit denen er bekannte russische Politiker aufs Korn nahm - darunter auch den früheren sowjetischen Diktator Josef Stalin. Skrepezki war 2021 nach Polen gezogen und hatte damals erklärt, politischer Verfolgung in seiner Heimat entgehen zu wollen.

Am Montag waren nach Angaben der polnischen Behörden zahlreiche Schüsse auf den 44-Jährigen in Biala Podlaska im Osten Polens abgegeben worden. Tusk hatte am Mittwoch von einem "politischen Mord" gesprochen und vermutet, die Erschießung sei womöglich von Russland in Auftrag gegeben worden. Falls sich das bewahrheite, sei der Vorfall "eine sehr ernste Angelegenheit mit internationaler Dimension".

Die Bezirksstaatsanwaltschaft Lublin hatte im Zusammenhang mit den Schüssen zunächst zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Sie wurden inzwischen aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Mehrere russische Regierungsgegner waren in den vergangenen Jahren im Ausland attackiert worden, darunter auch in Deutschland. So hatte 2019 ein russischer Agent einen Georgier im Kleinen Tiergarten in Berlin erschossen. Der verurteilte Täter war später im Zuge eines größeren Gefangenenaustauschs freigekommen.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident

Wegen Verunglimpfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den Angeklagten wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten und Billigung von Straftaten schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage ging es in dem Verfahren um einen Reaktion des Mannes in einem sozialen Netzwerk.

"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes

Das frühere Supermodel Cindy Crawford hat sich erstmals öffentlich zum Tod ihres Sohnes Presley Gerber im Alter von nur 27 Jahren geäußert. "Wir sind untröstlich, unseren geliebten Sohn und Bruder verloren zu haben", schrieb Crawford am Sonntag im Namen ihrer Familie im Onlinedienst Instagram. Nach dem Tod von Presley Gerber im September in einer Entzugsklinik in Kalifornien hatte die Familie darum gebeten, in "dieser schweren Zeit" ihre Privatsphäre zu respektieren.

16. Auftritt in fünf Wochen: Céline Dion beendet Konzertreihe nahe Paris

Mit ihrem 16. Auftritt in fünf Wochen hat die kanadische Sängerin Céline Dion ihre Konzertreihe in Frankreich beendet. Die Gesangsdiva trat am Samstagabend vor mehr als 30.000 begeisterten Fans in der ausverkauften Plenitude Arena in Nanterre bei Paris auf.

Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, bezeichnet sich trotz Zweifeln an ihrem Lebenslauf weiterhin als Anwältin - obwohl Interviewäußerungen der 41-Jährigen darauf schließen lassen, dass sie in den USA keine Anwaltszulassung hat. Dem Portal "Real Americas"s Voice" sagte sie am Donnerstag, sie habe sich für die Anwaltsprüfung angemeldet, sei dann aber wegen des bevorstehenden Umzugs mit ihrem Mann nach China "abgelenkt und überfordert" gewesen.

Textgröße ändern: